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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Asyl: Gemeinde prüft zentrale Unterbringung

02.11.2015

Stadland Damit die Flüchtlinge im Winter „nicht bei Frost in Zelten auf dem Rodenkircher Marktplatz campieren müssen“, so CDU-Fraktionsvorsitzender Günter Busch, soll die Stadlander Gemeindeverwaltung jetzt auch Möglichkeiten einer zentralen Unterbringung der Asylbewerber prüfen. Einen entsprechenden Beschluss hat e der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig gefasst.

Der Prüfungsauftrag bezieht sich auf die Schlichtbauten in Achterstadt, auf Zimmer im Hotel Schweier Krug und auf die ehemaligen Olympia-Werkshallen in Schwei-West.

Wohnungen gesucht

Die ihr bis zum 31. Januar 2016 zugeteilte Quote von 107 Flüchtlingen, von denen sich rund 80 bereits in Stadland aufhalten, kann die Gemeinde ausnahmslos dezentral in angemieteten Wohnungen fast ausschließlich in Rodenkirchen unterbringen. Die dezentrale Einquartierung müsse auch weiterhin das Ziel sein, sind sich die Ratsmitglieder einig. Deshalb sucht die Gemeindeverwaltung weitere Wohnungen auch in den Stadlander Außenbereichen.

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Nicht nur Bürgermeister Klaus Rübesamen geht davon aus, dass aufgrund des anhaltenden Flüchtlingsstromes nach Deutschland die Unterbringungsquoten für die Kommunen bald erneut erhöht werden. Deshalb will sich die Gemeinde für den Fall wappnen, dass sie für Aufnahme der Asylbewerber nicht mehr genügend dezentrale Quartiere findet. Jetzt soll geprüft werden, wo und unter welchen Voraussetzungen eine zentrale Unterbringung erfolgen kann.

An Achterstadt verfügt die Gemeinde über drei eigene Schlichtbauten mit jeweils vier Wohnungen. Sie wurden 1948 aufgrund des damaligen Zustromes von Vertriebenen errichtet. Im Zuge einer Erstellung eines Entwicklungskonzepts für Gemeindeimmobilien hatte der Stadlander Rat aber erst im März entschieden, die Achterstadter Schlichtbauten wegen der hohen Sanierungskosten so zu belassen, wie sie sind. Diesen Beschluss hob der Gemeinderat in seiner jetzigen Sitzung wieder auf, damit die Gemeindeverwaltung nun ermitteln kann, zu welchen Bedingungen und Kosten die Schlichtbauten für Flüchtlinge hergerichtet werden können.

Die Gemeinde ist auch Eigentümerin des verpachteten Hotels Schweier Krug. Über dem Saal hatte der vorherige Eigentümer des gastronomischen Betriebs neue Fremdenzimmer errichtet, die er aber nicht mehr fertigstellen konnte. Die Gemeindeverwaltung soll nun prüfen, ob und zu welchen Kosten diese für Flüchtlinge zur Verfügung gestellt werden können.

Hallen in Schwei-West

In den ehemaligen Olympia-Werkshallen in Schwei-West, sie sich im Privatbesitz befinden und derzeit teilweise als Lagerstätte genutzt werden, waren einst mehrere Hundert Mitarbeiter zunächst für das damalige Olympia-Schreibmaschinen-Unternehmen und später für den Autozulieferer Bergmann-Kabel tätig.

Ob sich die Gebäude für eine zentrale Unterbringung von Flüchtlingen eignen und dafür zur Verfügung gestellt werden können, soll die Gemeindeverwaltung klären.

Rolf Bultmann Nordenham / Redaktion Nordenham
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