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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Geplante Nutzung sorgt für Verdruss

09.04.2015

Brake Aus dem Hotel Landhaus Groth soll eine Wohnanlage für Senioren werden. Mit der dafür nötigen Aufstellung eines Bebauungsplans sowie einer Änderung des Flächennutzungsplans für das Areal östlich der Bundesstraße 212 und westlich der Straße „Am Stadion“ wird sich am Donnerstag, 16. April, der Bauausschuss des Stadtrats beschäftigen. Schon im Vorfeld der Sitzung gibt es allerdings Gegenwind. Der BrakeVerein hält nichts von den Plänen und hat in der Sache Bürgermeister Michael Kurz angeschrieben.

Das Landhaus wird zurzeit noch von Angelika Groth betrieben. Doch die Tage des Gastronomiebetriebs sind gezählt. Die Inhaberin hat den Komplex, den sie vor 30 Jahren mit ihrem Mann Günther aufgebaut hatte, verkauft (NWZ  berichtete). Künftig sollen dort Senioren betreut werden.

Den Antrag, den Flächennutzungsplan zu ändern und für das Areal einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan aufzustellen, hat Barbara Schinski-Busch als Inhaberin des ambulanten Pflegedienstes „Helfende Hände“ bei der Stadt gestellt. Der Antrag sowie auch detaillierte Pläne zum geplanten Umbau des Hotels sind im Ratsinformationssystem auf der Webseite der Stadt Brake im Internet frei zugänglich.

Barbara Schinski-Busch, die in Brake auch als SPD-Ratsfrau bekannt ist, möchte demnach das bisherige Hotel nutzen, um dort 16 Wohneinheiten für Senioren einzurichten. Angeboten werden sollen in dem Komplex betreutes Wohnen und Tagespflege.

Keine gute Idee, findet Tina Tönjes. Die Geschäftsleiterin des BrakeVereins verweist auf Gutachten, die durchweg zu dem Schluss kommen, dass es Brake an Hotelbetten mangelt. Ist das Landhaus künftig kein Hotel mehr, kämen der Kreisstadt 13 Betten abhanden. Darunter werde die touristische Attraktivität Brakes leiden, fürchtet Tina Tönjes – zumal das Landhaus als einer der wenigen Gastronomiebetriebe Brakes auch barrierefrei und damit für Behinderte zugänglich sei. Ihre Bedenken hat Tina Tönjes auch Bürgermeister Michael Kurz (SPD) mitgeteilt. In ihrem Brief bittet sie die Stadt, sorgfältig zu prüfen, ob der Bebauungsplan tatsächlich aufgestellt werden soll. Die Verwaltung empfiehlt das in ihrer Beschlussvorlage für die Bauausschusssitzung.

Tina Tönjes sagt, dass sie volles Verständnis für Angelika Groths Entscheidung habe, den Hotelkomplex zu verkaufen. Sie bedauere es allerdings, dass nicht eine andere Interessentin zum Zuge gekommen ist, die das Landhaus von Grund auf renovieren und danach als Hotel und Gaststätte betreiben wollte.

Eine solche Interessentin gab es tatsächlich – nämlich Simone Schneider, Inhaberin des Fischer-Cafés in der Fußgängerzone. Sie berichtet auf NWZ -Nachfrage, dass sie schon länger Interesse am Landhaus bekundet habe. Als dann die Finanzierung stand, habe jedoch bereits festgestanden, dass Barbara Schinski-Busch den Zuschlag erhalten wird.

Detlef Glückselig Butjadingen / Redaktion Nordenham
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