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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Spende: Geschenk kommt wie auf Bestellung

23.12.2011

NORDENHAM Es gibt Geschenke, die kommen wie auf Bestellung. „;Einen großen Auto-Anhänger brauchen wir schon lange“;, sagte Fred Memenga, der Gründer der Nordenhamer Tafel, als er das gute Stück in Augenschein nahm, das Heinz May und seine Kollegen von Zeit & Service am Donnerstag mitgebracht hatten. Zwei Tage vor Heiligabend freute sich Fred Memenga über die vorweihnachtliche Bescherung.

In Brake restauriert

Der Anhänger ist im Ausbildungszentrum von Zeit & Service in Brake restauriert worden. Dort ist gerade das Projekt „;Pitstop“; zu Ende gegangen. Die kommunale Beschäftigungsfördergesellschaft des Landkreises hat es mit Mitteln der N-Bank und des Jobcenters realisiert. Ziel war es, Jugendlichen und jungen Erwachsenen einen Weg in die Arbeit oder in die Ausbildung zu ermöglichen. Ein Jahr lang konnten die Teilnehmern an alten Autos herumschrauben. „;Eigentlich hätten wir dafür gerne eine alten 2CV“;, sagte der Nordenhamer Niederlassungsleiter Klaus Rieger. Da aber selbst für schrottreife Enten horrende Preise verlangt werden, musste Ausbilder Rainer Lüdemann auf andere Modelle zurückgreifen. Außerdem stellte ein Autohaus zwei Motoren zur Verfügung, deren Funktionen erklärt wurden. Weitere Unterstützung bekam das Projekt von der Kreishandwerkerschaft und der Kfz-Innung.

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Der Anhänger, den jetzt die Nordenhamer Tafel nutzt, stand einst in Diensten des Landkreises. Er wurde allerdings viele Jahre nicht benötigt. Bis sich die Teilnehmer des Projekts, die als Ein-Euro-Jobber beschäftigt waren, an die Arbeit machten.

Wie Heinz May mitteilte, ging es in dem Projekt nicht nur um die Vermittlung handwerklicher Abläufe, sondern auch um grundlegende Fähigkeiten wie das Einfügen in einen geregelten Arbeitsalltag. Für die Integration in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt sei es unabdingbar, soziale Kompetenzen auszubauen und zu stabilisieren, sagt der Geschäftsführer. . „;Erst dann können wird mit der Unterstützung bei der Suche nach einen Arbeits- oder Ausbildungsplatz beginnen.“;

Nicht berauschend

Die Erfolgsquote fällt auf den ersten Blick allerdings nicht berauschend aus. In dem Projekt gab es zwölf Plätze. Im Laufe des Jahres haben 28 Teilnehmer bei Pitstop mitgemacht. Bei vielen von ihnen hielt die Motivation nicht lange an. Aber immerhin haben acht von ihnen eine Arbeitsstelle gefunden, drei haben inzwischen eine Ausbildung begonnen. „;Wer die Hilfe annimmt, die wir bieten, der hat auch gute Chancen, auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen“;, sagt Klaus Rieger.

Für Fred Memenga kam das vorweihnachtliche Geschenk wie gerufen. Die Tafel hilft Bedürftigen nämlich nicht nur bei der Versorgung mit Lebensmitteln, sondern zum Beispiel auch beim Transport von Möbeln. Und für diesen Zweck ist der Anhänger bestens geeignet.

Jens Milde Nordenham / Redaktion Nordenham
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