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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

WIRTSCHAFT: Gewachsen durch viel Fleiß und Mut

27.05.2006

NORDENHAM Das Wachstum geht weiter. Siefken gründet ein neues Unternehmen.

von henning bielefeld NORDENHAM - Als der 24-jährige Karl-Wilhelm Siefken 1974 den Gartenbaubetrieb seines Vaters übernahm, beschäftigte er zwei Gesellen. Heute zählt das Unternehmen 46 Mitarbeiter – und der inzwischen 55-jährige Chef setzt auf weitere Expansion.

„Wir haben eine neue Firma gegründet: die K.W. Siefken Süd GmbH“, erläutert der Firmeninhaber. „Damit wollen wir uns nach Süden ausweiten, in Richtung Oldenburg.“ Vier bis fünf zusätzliche Arbeitskräfte werden für das neue Unternehmen eingestellt, das seinen Sitz in den Räumen der K.W. Siefken Garten- und Landschaftsbau GmbH an der Nordseestraße 2 im Gewerbegebiet Großensiel haben wird.

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„Wer gut ist, hat überall einen Markt“, sagt Karl-Wilhelm Siefken selbstbewusst. Türöffner für Aufträge in und um Oldenburg ist das neue Hunte-Flussbad, für das das Unternehmen nicht nur die Außenanlagen erstellt, sondern einen ganz neuen Flusslauf baut (die NWZ berichtete). „Wir sind in den Bau von Schwimmteichen eingestiegen – und dadurch haben wir den Zuschlag für dieses Projekt bekommen“, erläutert Siefken. „Es ist der größte Auftrag unserer Firmengeschichte. Wir bewegen allein Material im Wert von knapp 400 000 Euro.“ Die Leitung in Oldenburg hat der 33-jährige Diplom-Ingenieur Frerk Siefken, ein entfernter Verwandter des Betriebsleiters. Er hat in Osnabrück Landschaftsarchitektur studiert. Seit fünfeinhalb Jahren ist er wieder im Unternehmen tätig.

Offensichtlich macht das Nordenhamer Unternehmen seine Sache am neuen Flussbad sehr gut, denn es liegen schon Nachfolgeaufträge aus Oldenburg und umzu vor, wie der Firmenchef sagt.

Doch auch damit gibt sich Siefken nicht zufrieden: Als nächstes soll ein Planungsbüro gegründet werden, damit sich das Unternehmen bei größeren Aufträgen nicht nur auf die Ausführung beschränken muss. Auch für Privatleute und für Kommunen will Siefken planen.

Der Clou: Dem Kunden soll die fertige Planung in einer Computer-Animation präsentiert werden. Die wichtigste Mitarbeiterin ist schon da: die Gartenbautechnikerin Marie-Christin Weiper. Die 26-jährige, die aus dem Kölner Umland stammt und eine Technikerschule in Essen besucht hat, arbeitet seit dem 1. April bei der Firma Siefken. „Wir sind gewachsen durch viel Fleiß und viel Mut“, sagt Karl-Wilhelm Siefken. „Unser Motto lautet: Geht nicht, gibt‘s nicht. Wenn wir gebraucht werden, sind wir da.“

Es gehört zu den Talenten von Karl-Wilhelm Siefken, Marktchancen zu erkennen und zu nutzen. So setzte er frühzeitig auf den Landschaftsbau. Inzwischen ist es der einzige anerkannte Fachbetrieb des Garten- und Landschaftsbaus in der nördlichen Wesermarsch.

Als die Industrie sich immer mehr auf ihre Kernaufgaben konzentrierte, standen Siefken und seine Leute bereit, um zunächst die Grünanlagen zu gestalten und zu pflegen – beispielsweise bei Airbus und bei Felten & Guilleaume – und dann auch, um den Winterdienst zu übernehmen. „Das machen wir jetzt bei allen Industriebetrieben außer NSW“, sagt Siefken. Auch für die Straßenmeisterei räumt die Siefken GmbH Schnee, beispielsweise auch Weihnachten oder Silvester.

Eine Initialzündung war der Bau des Nordsee-Tropen-Parcs in Tossens, dessen Grünanlagen das Unternehmen gestaltete. Dazu musste Karl-Wilhelm Siefken Personal und Gerätschaften deutlich aufstocken. Inzwischen pflegt das Unternehmen auch alle Strände in der Feriengemeinde Butjadingen.

Vor 15 Jahren wurden Pflasterarbeiten in das Unternehmensprofil aufgenommen. „Wir haben ständig drei Pflasterkolonnen im Einsatz“, sagt Siefken. Seit Ende vergangenen Jahres ist das Unternehmen anerkannter Straßenbaubetrieb. „Im Wesentlichen arbeiten wir bei Privatleuten und pflastern Auffahrten und Terrassen“, erläutert Frerk Siefken.

unternehmen 1910 vom großvater gegründet

Heinrich Siefken, ein Bauernsohn aus Nordenham, hat den Betrieb gegründet. Er hatte beim legendären Landschaftsgärtner Otto Hummitzsch (1865 bis 1940) gelernt und als dessen Geselle 1905/06 den Friedeburg-Park mit angelegt. 1910 übernahm er die Gärtnerei an der Bahnhofstraße 112 von Hummitzsch. Vor zwei Jahren hat Siefken diesen Betriebsteil verkauft.

Wilhelm Siefken stellte die zweite Generation, dann folgte Karl-Wilhelm Siefken. Demnächst wächst der vierten Generation Verantwortung zu: Frerk Siefken steigt in die Geschäftsführung ein.

Das Unternehmen arbeitet für Privatleute, aber auch für die Industrie, Kommunen und Ferienparks. Es beschäftigt Landschaftsgärtner, Steinsetzer, Maurer, Betonbauer und zwei Schlosser. Sie kümmern sich um den Fuhrpark des Betriebs.

Tropen-Parc gibt

Initialzündung

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