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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Tv Schweewarden: Glückwünsche zum 150. Geburtstag

17.03.2014

Schweewarden Auf den Tag genau 150 Jahre war es her, dass ein Steueraufseher, ein Kaufmann und 15 Landwirte den Turnverein Schweewarden gegründet hatten. Bei einem Festakt in der Multifunktionshalle, zu der gut 100 Ehrengäste und Vertreter befreundeter Vereine kamen, hat der TV Schweewarden am vergangenen Freitag das besondere Jubiläum gefeiert.

Der Vorsitzende Erwin Schiereck erinnerte an zwei herausragende Ereignisse der Vereinsgeschichte: die Errichtung der Multifunktionshalle im Jahr 1991 sowie den Abriss des damaligen Vereinslokals und den Bau der heutigen Gaststätte Kaiserhof im Jahr 1964 unter Mithilfe der Turnvereinsmitglieder. Bevor die Multifunktionshalle zur Verfügung stand, hatte der Turnbetrieb im Kaiserhof-Saal stattgefunden.

Dank an Unterstützer

Erwin Schiereck betonte, dass es in den 150 Jahren immer wieder Unterstützer gegeben habe, ohne deren unermüdlichen Einsatz der Turnverein Schweewarden heute vielleicht nicht mehr bestehen würde. Als Beispiele nannte er den ehemaligen Vereinswirt Egon Mehrings und die langjährige Oberturnwartin Anneliese Schmidt. „Das Gedenken an all die Unterstützer ist uns Verantwortung und Auftrag, den Turnverein Schweewarden in eine erfolgreiche Zukunft zu führen“, sagte Erwin Schiereck.

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Auch der aus Schweewarden stammende Bürgermeister Hans Francksen erinnerte in seiner Ansprache an die Persönlichkeiten, die bis heute die Seele des Dorfes prägen würden.

Der Kreissportbund-Vorsitzende Wilfried Fugel stellte in seiner Festrede die Frage nach den Beweggründen, die vor 150 Jahren dazu geführt hatten, den Verein ins Leben zu rufen. Es seien wohl weniger die Philosophien der Turnväter GutsMuths und Jahn gewesen, die die Schweewarder dazu ermuntert hätten. Vielmehr vermutete Wilfried Fugel, dass eine kaputte Turnstange in Schröders Gaststätte und die wirtschaftlichen Überlegungen des damaligen Kneipenbetreibers die Anlässe für die Vereinsgründung gewesen sein dürften. Durch den Verein sollte die Turnstange erneuert werden, und der Wirt erhoffte sich Einnahmen am Tresen nach den Turnstunden. Außerdem waren kurz zuvor Turnvereine in Abbehausen und Stollhamm gegründet worden. „Dem wollten die Schweewarder natürlich in Nichts nachstehen“, sagte Wilfried Fugel.

Nach der Gründung habe sich Verein rasant entwickelt. Dennoch habe es durch den Zeitgeist noch bis 1908 gedauert, bis eine erste Frauengruppe sich etablieren konnte.

Auch an manche Anekdote erinnerte Wilfried Fugel. 1883 kam es zu einem Tauziehen zwischen vier Schweewarder Turnern und einem Pferd. Als Preis war ein Fass Bier ausgelobt worden. „Aber das Pferd konnte mit dem Bier nun mal nichts anfangen. Die Männer haben dafür ordentlich gerissen“, sorgte der Festredner für Lacher bei den Gästen.

Auch schwere Zeiten

In der Geschichte des Tunervereins habe es aber nicht nur amüsante Zeiten gegeben. Zwei Weltkriege und wirtschaftliche Repressalien hätten den Verein an den Abgrund geführt. Nach dem Zweiten Weltkrieg hätten die Schweewarder andere Sorgen als das Turnen gehabt. Erst nach dem Turnerball 1946 in Waddens begann auch der Sportbetrieb in Schweewarden wieder. „So gesehen müssen die Schweewarder den Waddensern dankbar sein“, sagte Wilfried Fugel.

Den wohl größten Schritt in die Zukunft schaffte der Verein mit dem Bau der Multifunktionshalle. Trotz aller Widerstände und Finanzierungsprobleme sei das Projekt für den Fortbestand des Vereins enorm wichtig gewesen, betonte der Kreissportbund-Vorsitzende. Daran sollten sich die heute Verantwortlichen ein Beispiel nehmen. Die aktuellen Probleme wie die Auswirkungen des demografischen Wandels müsse der Verein als Chance betrachten und Lösungen für eine erfolgreiche Zukunft finden.

Vom Vize-Präsidenten des Landessportbundes Niedersachsen, Joachim Homann, wurde dem Schweewarder Turnverein die Günther-Volker-Plakette verliehen. Günther Volker war von 1983 bis 1996 Präsident des Landessportbundes Niedersachsen.

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