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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Große Freude an naturnahem Wohnen

31.08.2013

Moorriem Das 1779 von Johann Schröder und seiner Ehefrau Bekemargarete erbaute Bauernhaus gegenüber dem ehemaligen Hotel Janssen (später Moorriemer Hof), zeichnete sich durch eine prachtvolle Hofeinfahrt mit löwengekrönten Seitenpfeilern aus. „Löwenbuer“ wurde er fortan genannt. Auch ein riesiges „Teppichbeet“, wie man es noch auf einer alten Ansichtskarte sehen kann, machte den Hof zu einem Blickfang.

Da die Ehe des letzten Hofbetreibers kinderlos blieb, mag der Antrieb, diese schöne Hofanlage zu erhalten und weiterzugeben, nicht vorhanden gewesen sein. 1997 war sie in einem derart desolaten Zustand, dass der Denkmalschutz mit Bedauern einem Abriss zustimmen musste.

Reiner Freels aus Butteldorf, verliebt in Holz und Fachwerk, sah eine Chance, auf diesem historischen Grund ein Fachwerkgebäude entstehen zu lassen, das dem Moorriemer Baustil nachempfunden ist. Es sollte aber auch den Bedürfnissen einer 198 Zentimeter großen Person angepasst sein. 1998 setzt er seinen Traum um. Es entstand eine Fachwerkanlage, die sich wunderbar der Moorriemer Baugeschichte anpasst und vielleicht den einen oder anderen anregt, diesen historischen Haustyp zu erhalten.

Mit seiner Frau Claudia und den Kindern Larissa, Janina und Fabian wurde das Gebäude mit Leben gefüllt. Zwei Katzen sollen Mäuse fangen, Kaninchen werden gestreichelt. „Aber die Kinder wissen auch, dass man sie essen wird“, schmunzelt Freels beim Betrachten seiner 20 Kaninchen. Dass ihre Kinder sogar auf einer Weide Kälbergeburten mit ansehen konnten, schätzt Familie Freels am naturnahen Wohnen. So ist es auch selbstverständlich für sie, einen kleinen Gemüsegarten mit Kartoffeln, Erbsen, Bohnen, Möhren und Salat zu pflegen, und ihre Kinder schon von klein in die Pflege des Gartens einzubeziehen.

In der Vergangenheit konnten sie vom Wohnzimmer aus am 1. Advent den beleuchteten Wahnbecker Funkturm bewundern. Den unverbauten Blick über die Wiesen bis zum Horizont im Ipweger Moor schätzen sie sehr. Das Verwurzeltsein mit der Region spiegelt sich auch in ihrer Mitgliedschaft in diversen Vereinen wider: Schützenverein, Feuerwehr, Kegelverein, Moorriemer Quetschkommoden und Dorfgemeinschaft. Sie schätzen die Nähe zu Kindergarten und Grundschule, die von den Freels beste Noten bekommen.

Pläne für die Zukunft haben die Hofbesitzer reichlich. Zum Beispiel soll die noch vorhandene Scheune restauriert werden, damit auch der alte McCormick-Schlepper mit Hänger dort seinen Platz findet. Freels haben ihren Platz gefunden, da sind sie sich sicher.

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