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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

SPORTHALLE: Großeinsatz im Hallenrohbau

11.02.2009

SCHWEI Eine sehenswerte Gemeinschaftsleistung auf ehrenamtlicher Basis vollbringen derzeit rund 50 Handwerker und Helfer beim Bau der neuen Sporthalle in Schwei. Seit drei Wochen wird in dem seit dem Herbst fertig gestellten Rohbau gewerkelt, um diverse Installationsarbeiten vorzunehmen. Bis Ende März soll der zweite große Teilbereich der von den Vereinen bei diesem Bauprojekt der Gemeinde Stadland zu erbringenen Eigenleistungen erledigt sein.

Noch zeigt sich die Halle ungeschminkt und leer, die Umkleideräume dienen als Aufenthaltsraum für die Helfer. Organisator und „Bauleiter“ Falko Hommers teilt die fünf Stammleute und die wechselnden Helfer entsprechend ihrer Fähigkeiten und der anfallenden Arbeiten ein und koordiniert die verschiedenen Gewerke. Hauptsächlich am Sonnabend, aber auch in der Woche kommen die Handwerker zusammen um Elektrokabel zu verlegen, die Heizungsanlage zu installieren und Deckenverkleidungen anzubringen.

Acht Kilometer Stromkabel

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Acht Kilometer Stromkabel, 1200 Meter Verlattungen, 150 Steckdosen, 500 Quadratmeter Deckenflächen, 700 Quadratmeter Fliesen und eine komplette Musikanlage werden es am Ende sein, die so kostensenkend in der Sporthalle installiert werden. Alleine zwei Kilometer Stromleitungen wurden am Wochenende in schweißtreibender Arbeit und mit Atemschutzmasken von den Freiwilligen in die Bausteine geschlitzt, um anschließend die Fugen mit dem Stemmeisen herauszuarbeiten.

„Es war alles zugestaubt“, sagt Falko Hommers, der selber mit Hand angelegt hat. Die Arbeiten am Bau der Sporthalle werden sich noch bis Ende des Jahres hinziehen, so Hommers und verweist auf die geplante Bauabnahme am 10. Dezember. Überwacht werden die Eigenleistungen vom Bauamt der Gemeinde Stadland, das in regelmäßigen Abständen die Fortschritte begutachtet.

Bei den folgenden Putz- und Estrich-Arbeiten kommen wieder Fachfirmen zum Einsatz, bevor dann die Schweier Handwerker sich wieder ans Malen und den Einbau der Sanitäranlagen begeben. Das Material stellt die Gemeinde Stadland zur Verfügung, der TuS Schwei und die SG Schwei/Seefeld/Rönnelmoor müssen sich um die freiwilligen Helfer kümmern.

Förderverein im Einsatz

Unterstützt werden sie vom Förderverein für den Sporthallenbau, dessen Mitglieder für ein sättigendes Frühstück, Mittagessen sowie Kaffee und Kuchen sorgen. An den Sonnabenden arbeiten die freiwilligen Helfer nicht selten bis zu zehn Stunden, so dass sie sich über die Verpflegung sehr freuen. „Motivation ist bei der Bevölkerung im Ort genug da“, sagt Förderverein-Vorsitzender Rudolf Bookmeyer, einige Helfer müssen teilweise vertröstet werden.

Dennoch seien Fachhandwerker gerne willkommen, je nachdem welche Bereiche gerade bearbeitet werden, so Falko Hommers. Interessierte können sich bei ihm unter 0173/2484912 melden, um einen möglichen Einsatz abzusprechen.

Schweier Vereine senken mit Eigenleistungen die Kosten

1,04 Millionen Euro haben die Gemeinde Stadland (800 000 Euro) und das Land Niedersachsen (240 000 Euro) für den Bau der 34 x 22 Meter großen neuen Sporthalle in Schwei zur Verfügung gestellt, deren Bauherr und Eigentümer die Gemeinde ist. Die Gesamtsumme der öffentlichen Mittel wird aber nicht ausreichen wird, um die Sporthalle gemäß den Wünschen der Vereine zu erstellen. Deshalb wurde zum einen der Förderverein Sporthalle Schwei gegründet, um weitere Mittel (Spenden) einzuwerben. Zum anderen erklärten sich der TuS Schwei und die SG Schwei/Seefeld/Rönnelmoor bereit, sich mit Eigenleistungen am Bau der Sporthalle zu beteiligen. Die begannen bereits mit der Erstellung der Baupläne.

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