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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Drk: Großes Lob für Ehrenamtliche

24.08.2016
NWZonline.de NWZonline 2016-08-24T05:39:20Z

Drk:
Großes Lob für Ehrenamtliche

Eckfleth „Das war eine Aufgabe, wie wir sie noch nie hatten. Aber die öffentliche Hand weiß, dass sie sich auf das Deutsche Rote Kreuz verlassen kann“, berichtete DRK-Kreisgeschäftsführer Peter Deyle stolz, dass die Unterbringung und Betreuung in der Wesermarsch von rund 1000 Flüchtlingen geklappt hat.

Seit Oktober hatte das DRK die Notunterkunft in Brake betrieben. Zum 1. Juli wurde die Unterkunft in ein Integrationszentrum umgewandelt und wird noch bis zum 31. Oktober vom DRK betreut.

Besondere Verdienste: Landesbereitschaftsleiter Martin Bullermann (rechts) zeichnete Ralf Diekmann aus. BILD: L. Timmermann
30-jährige Mitgliedschaft: Der DRK-Kreisvorsitzende Karl-Heinz Röben (rechts) ehrte Arne Rathmann. BILD: Lutz Timmermann

Besondere Anerkennung

Geehrt wurde Ralf Diekmann aus Nordenham mit der Silbermedaille des Landesverbandes Oldenburg. Diekmann hatte nach den Worten von Landesbereitschaftsleiter Martin Bullermann außerordentlich umsichtig die wegen einer Unwetterwarnung erforderliche nächtliche Räumung des Zeltlagers beim Musikfestival „Wesermove 2015“ in Nordenham organisiert.

Eine Urkunde und Blumen wurden Arne Rathmann, Oldenbrok, vom DRK-Kreisvorsitzenden Karl-Heinz Röben für 30-jährige Mitgliedschaft im Deutschen Roten Kreuz überreicht.

Auch Kreisbereitschaftsleiter Dr. Frank Gall blickte in den Jahresberichten im „Eckflether Kroog“auf die Flüchtlingsversorgung durch die DRK-Küchengruppe und auf Einsätze in den Übergangsunterkünften in Oldenburg und Loy zurück. Er würdigte besonders den Einsatz der ehrenamtlichen Kräfte.

Täglich 45 Personen

Als Folge der Flüchtlingszuwanderung hätten die Kleiderkammern in Nordenham und Brake einen steigenden Zulauf verzeichnet, sagte Deyle. Zusammen mit den Kleiderkammern in Lemwerder und Jaderberg betreuten die Mitarbeiter im vergangenen Jahr täglich durchschnittlich 45 Personen. Dieter Holzapfel, Präsident des DRK-Landesverbandes Oldenburg, lobte den Kreisverband als sehr gut aufgestellt, „in dem alles klappt“.

Elsfleths Bürgermeisterin Traute von der Kammer sagte, sie habe den DRK-Kreisverband als „sehr kompetenten Partner in der Flüchtlingsbetreuung schätzen gelernt“. Sie nannte die Elsflether Bereitschaftsleiterin Erika Pichler „eine Institution in Elsfleth“.

Das Tagesgeschäft der hauptamtlichen Kräfte im Kreisverband und der 429 ehrenamtlichen Helfer in Brake, Elsfleth, Lemwerder, Nordenham, Oldenbrok und Schwei bestand auch 2015 in Sportplatzeinsätzen, Theater- und Konzertdiensten und Sanitätsdiensten bei Stadtfesten, Ferienpassaktionen und Zeltveranstaltungen. Außerdem übernimmt der Kreisverband an jedem dritten Wochenende den Rettungsdienst in der kreiseigenen Wache in Stollhamm.

238 Lehrgänge

238 Lehrgänge mit 2559 Teilnehmern hatte das DRK im vergangenen Jahr angeboten. Einen Wermutstropfen bot für Deyle allerdings der kontinuierliche Rückgang der Blutspender, 2015 waren es noch 7904, 1500 weniger als noch vor zehn Jahren.

Längst nicht alle diese Aufgaben könnten aus den Beiträgen der Mitglieder finanziert werden, machte Schatzmeister Egon Stührenberg aus Burhave klar. Als Geschäftsfelder, in denen das DRK Einnahmen generieren kann nannte er Sanitätsdienste, Rettungsdienst, Katastrophenschutz, Altkleiderausgabe, Breitenausbildung, Hausnotruf und die Blutspende. Auch wenn die Mitgliederzahl rückläufig sei, komme man finanziell noch zurecht, bilanzierte er.

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