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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Bauausschuss: Grünes Licht für neues Betonwerk am alten Gipsberg

20.04.2012

NORDENHAM Der Bauausschuss des Stadtrates hat am Mittwochabend im Ratssaal grünes Licht gegeben für den Umzug der Firma Nordenhamer Transportbeton (NTB) vom Großensieler Hafen zum Gipsberg an der Johannastraße. Demnächst werden am neuen Strandort die Bauarbeiten beginnen – später als geplant.

Gutachten fehlt

Denn wie berichtet, sollte das neue Werk schon Mitte dieses Jahres in Betrieb gehen. Doch weil die Baugenehmigung so lange auf sich warten lässt, kann das nichts mehr werden. Albrecht Gohr, Geschäftsführer des Unternehmens, das trotz seines Namens in Elsfleth sitzt, spricht im Gespräch mit der NWZ  vom „Dornröschenschlaf der Verwaltung“, der städtische Baudezernent Peter Kania machte in der Sitzung ein fehlendes Schallgutachten für die Verzögerung verantwortlich.

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„Unser Unternehmen wird an der Verzögerung nicht zugrunde gehen“, nimmt Gohr die Terminverschiebung gelassen auf. Die Bauarbeiten dürften insgesamt sechs Monate dauern – drei Monate für die Fundamente, der Rest für die Errichtung von fünf Hochsilos, einer Dosieranlage und einer Mischstation. Sie könnten also noch bis Ende des Jahres abgeschlossen werden.

Rund eine Million Euro investiert das Unternehmen in den Umzug. Die neue Anlage bietet eine doppelt so hohe Kapazität wie die alte, was im Saisongeschäft der Betonmischer nicht zu verachten ist, aber nicht das Entscheidende sei, wie Albrecht Gohr sagt. Das Entscheidende sei die Verschlickung des Großensieler Hafens, die es den Transsportschiffen mit dem Kies nur erlaube, bei Flut einzulaufen und bei der nächsten Flut wieder auszulaufen. Am Stührenberg-Pier an der Johanna- straße können die Schiffe dagegen jederzeit an- und wieder ablegen.

Der Kies wird vom Pier auf mehreren 100 Meter langen Förderbändern zum neuen Betonwerk transportiert. Die Förderbänder stellt das Transport-Unternehmen Stührenberg bereit, dem auch das 2000 Quadratmeter große Grundstück für das Betonwerk gehört, das NTB pachtet.

Große Aufträge

Albrecht Gohr verspricht sich vom Bau der neuen Wesermarsch-Klinik und der Werkshallen der Dillinger Hütte große Aufträge. Das bisherige Werksgelände in Großensiel wird die Firma mit ihren 20 Beschäftigten nun einige Monate länger nutzen und dann ohne Rückstände verlassen, sagte der Geschäftsführer.

Henning Bielefeld Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham / Redaktion Nordenham
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