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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Schifffahrt: Gut aufgestellt durch die Krise

14.07.2012

ELSFLETH Er würde es immer wieder machen: 50 Jahre gibt es die Reederei Schepers in Elsfleth, und Geschäftsführer Heinrich Schepers (80) hat die Entscheidung für den Standort in der Wesermarsch nie bereut. Er stammt gebürtig aus Haren, wo sein Vater Tim Schepers eine traditionsreiche Reederei führte.

Verliebt beim Fasching

In Elsfleth besuchte Heinrich Schepers die Seefahrtsschule und trat 1951 in die Nautische Kameradschaft „Visurgis“ ein. Auf einem Faschingsfest lernte er dort seine Ehefrau Marlene kennen. 1955 wurde geheiratet, 1957 erwarb Schepers das Kapitänspatent. Seine Zeit auf See – insgesamt waren es elf Jahre – dauerte bis 1962. In diesem Jahr blieb er an Land und stieg mit der „Heinrich S“ ins Reedereigeschäft ein. Der Sitz der Reederei „Tim Schepers und Söhne“ wurde nach Elsfleth verlegt. Man fing klein an: in einem Büro im Wohnhaus der Familie. Neun Quadratmeter mussten zunächst reichen. 1972, Schepers bereederte zu dieser Zeit schon fünf eigene Schiffe, wurde angebaut und 1977 noch um eine Etage aufgestockt. Ein großer Umzug fand 2004 statt. Es ergab sich die Möglichkeit, das Gebäude der Oldenburgischen Landesbank zu kaufen. Die Villa wurde entkernt und saniert – geblieben ist nur die 100 Jahre alte, tonnenschwere Tresortür.

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Im Büro des 80-Jährigen ist die lange Tradition der Reederei mit Händen zu greifen. An den Wänden hängen alte Kapitänspatente und Registerlisten – das älteste Schreiben stammt aus dem Jahr 1889. Historische Fotos zeigen sogenannte Pünten. Mit im Unternehmen arbeitete auch immer Marlene Schepers (77). Die beiden haben drei Töchter und acht Enkelkinder.

Geschäftsführer der Reederei sind neben Heinrich Schepers sein Schwiegersohn Harald Schepers und Harald Spoede. 16 Mitarbeiter sind im Büro tätig und 18 Schiffe für Charterer der Reederei Schepers auf den Weltmeeren unterwegs. Alle tragen ein „S“ als Erkennungszeichen.

Krise der Schifffahrt

Die momentane Krise in der Schifffahrt nimmt Heinrich Schepers sehr ernst. „So eine schlechte Zeit wie jetzt habe ich noch nie erlebt“, sagt er. „Wir sind trotzdem gut aufgestellt. Alle hoffen, dass die Krise schnell vorübergeht.“

Friederike Liebscher Redakteurin / Lokalredaktion
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