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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Mehrgenerationenhaus: Gute Chancen für weitere Finanzspritze

12.01.2011

NORDENHAM Die Geschäftsführerin des Kreiscaritas-Verbandes, Henriette Eichner, hat keinen Grund, sich sorglos zurückzulehnen, wenn es um die Zukunft des Mehrgenerationenhauses geht. Aber sie hat allen Grund, optimistisch zu sein. Denn in der Zitterpartie um die Finanzierung der Einrichtung über das Jahr 2011 hinaus zeichnet sich ein Lichtblick am Horizont ab. Wie die NWZ  berichtete, wird im Bundesfamilienministerium an einem neuen Förderprogramm gebastelt. Und Henriette Eichner ist fest davon überzeugt, dass das Mehrgenerationenhaus an der Viktoriastraße, dessen Trägerin die Caritas ist, gute Chancen hat, in dieses Programm aufgenommen zu werden.

Letztmals 40 000 Euro

Zurzeit wird die Einrichtung noch mit 40 000 Euro im Jahr vom Bund bezuschusst. Aber diese Finanzspritze, die der letzte Teil einer fünfjährigen Anschubfinanzierung ist, wird es ab 2012 nicht mehr geben. Das neue Programm hat die Schwerpunkte Alter, Pflege, Integration und Bildung. Damit passt es sehr gut zum Profil des Mehrgenerationenhauses. Obwohl noch an den genauen Inhalten gefeilt wird, ist Henriette Eichner überzeugt davon, dass das Mehr­­generationenhaus in Nordenham gut aufgestellt ist und bei einer Bewerbung um Fördermittel gute Chancen hat, berücksichtigt zu werden.

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Um welche Summe es geht, kann Henriette Eichner noch nicht sagen. Fest steht aber, dass es ohne eine Beteiligung der Kommunen keine Förderung gibt. Die Caritas-Geschäftsführerin will deshalb in nächster Zeit mit Vertretern der Stadt Nordenham und des Landkreises Gespräche führen.

Unabhängig von einer eventuellen Förderung ist das Mehrgenerationenhaus nach wie vor auf Spenden angewiesen, wie Henriette Eichner betont. Außerdem ist ehrenamtliche Arbeit ein wichtiger Grundpfeiler der Einrichtung. Ohne Spenden und ohne Ehrenamtliche hätte die so genannte „Werkstatt im Waschhaus“ zum Beispiel nicht verwirklicht werden können. In diesem Nebengebäude, das früher als Waschküche für ein Kinderheim diente, werden Kurse für Jung und Alt angeboten – und zwar mit großem Erfolg, wie Henriette Eichner betont.

In der Holzwerkstatt sind beispielsweise Bumerangs, kleine Strandsegler und Koggen entstanden. Irmgard May leitet die Nähwerkstatt. Sie berichtet von der großen Begeisterung, mit der die Teilnehmerinnen – sie sind zwischen 14 und 68 Jahre alt – die Nähmaschinen bedienten und wie die jungen Mädchen von den Erfahrungen der älteren Frauen profitierten. In der Gruppe von Claus Rabba sind Zeichnungen und Bilderbücher entstanden. Kinder und Erwachsene haben mitgemacht.

71 Ehrenamtliche

Gerade in der Werkstatt spiegelt sich der generationsübergreifende Ansatz des Hauses wider, sagt Henriette Eichner. Aber nicht nur dort. Nach ihren Worten sind 71 Ehrenamtliche in der Einrichtung tätig. Täglich gehen hier 60 bis 80 Menschen ein und aus. „Was sich hier an Leben und Begegnung abspielt, darf nicht zu Ende gehen“, sagt die Geschäftsführerin.

Jens Milde Nordenham / Redaktion Nordenham
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