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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Herbstmarkt: „Handgemachtes“ voller Vielfalt

06.10.2014

Brake Hunderte Menschen schlenderten am Sonnabend durch die Braker Fußgängerzone und bestaunten allerlei Herbstliches. Bunte Gestecke, Obst und Gemüse, Eingemachtes und Dekoartikel wurden an den Ständen der Landfrauen auf dem Herbstmarkt angeboten.

Hoch im Kurs standen auch dieses Jahr wieder hausgemachte Liköre, liebevoll zubereiteter Kompott und Kuchen aus regionaler Produktion. KreisLandFrauenverband (KLF) Wesermarsch und Kreislandvolkverband Wesermarsch zeigten auch dieses Jahr wieder die Vielfalt des ländlichen Lebens und vor allem, was man aus der reichhaltigen Ernte so alles herstellen kann. Aber nicht nur die Landfrauen und das Landvolk gehörten zu den Beschickern des Herbstmarktes, der unter dem Motto „Handgemacht“ stand, auch andere Vereine und Organisationen, darunter die Jägerschaft und das Melkhus, präsentierten sich in der Fußgängerzone. Für Kurzweil sorgten unter anderem die Tanzgruppe Abbehausen und die Line Dancer von „Lucky Liners“.

Für die kleinen Gäste gab es erneut eine Rallye, bei der die Jungs und Mädchen zum Beispiel Kaninchen bei den Rassezüchtern streicheln „mussten“, sich über Honigbienen und Milch informierten oder bei der Kunstschule eine Meerjungfrau mitgestalten konnten. Die Meerjungfrau, die ihren Platz vor dem Schiffahrtsmuseum finden soll, ist ein Projekt der Diplom-Kunsttherapeutin Heike Seiferth aus Oldenburg.

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Starkes Kunstprojekt

Seiferth, die schon länger Kurse für die „Kunstschule im Packhaus“ von Barbara Müller gibt, wurde von den Galionsfiguren im Telegraph inspiriert.

„Es ist ein Gemeinschaftsprojekt von Jung und Alt für die Fußgängerzone“, so Seiferth. Über mangelnde Teilnehmer konnte sich die Kunsttherapeutin nicht beschweren: Gerade Kinder kleisterten mit Begeisterung die vorbereiteten Zeitungen ein und klebten sie an das Drahtgestell der Meerjungfrau, die zunehmend an Gestalt gewann.

Aber auch bei den Erwachsenen sorgte das Angebot für Begeisterung. „So ein breites, regionales Angebot findet man sonst nicht auf einem Fleck“, zeigte sich Mario Kopka aus Brake überzeugt. Aber auch für Nora Dick bot der Herbstmarkt eine willkommene Gelegenheit. „Ich habe gleich für den Rest des Jahres eingekauft. Vor allem Eingemachtes“, erzählte die Seniorin, während sie ihre letzten einkaufe einpackt. „Die Menschen hier sind so nett“, lobte die Brakerin, „mir wurde immer geholfen, meine Einkäufe zum Auto zu tragen.“ Der persönliche Kontakt und die Gespräche sind auch das, was beim Besuch des Herbstmarktes sofort auffällt: an jedem Stand wurde munter geplaudert und viel gelacht. Auch die Erntepyramide war erneut in kurzer Zeit fast leergekauft.

Aber auch das aktuell überall viel diskutierte Thema „Nachhaltigkeit“ kam nicht zu kurz. Am Stand der KreisLandFrauen informierte unter anderem Christine Strodthoff-Schneider von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen über Lebensmittelabfälle.

Zu gut für die Tonne

Unter dem Motto „Zu gut für die Tonne“ warb Strodthoff-Schneider für einen bewussteren Umgang mit Lebensmitteln und für ein geplantes Einkaufen. „Ein Erreichen des Mindesthaltbarkeitsdatums bedeutet nicht, dass man die Lebensmittel wegwerfen muss“, erklärte die Fachberaterin der Landfrauen vor allem Kindern immer wieder. Für die Smartphone-Generation wurde extra eine App kreiert, die beim bewussten Einkaufen unterstützen soll. „Wenn man nach dem Kochen Reste übrig behält, schlägt die App einem Rezepte zur Verwertung vor“, so Strodthoff-Schneider.

Claus Arne Hock Redakteur / Online-Redaktion
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