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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Handwerker erledigen Arbeit in Rekordzeit

23.10.2013

Eckwarderhörne Zweimal knallte es, zweimal blieb die Flasche heile. Erst beim dritten Anlauf schaffte Bürgermeister Rolf Blumenberg es, den Sekt am Fuß des früheren Seezeichens seiner Bestimmung zuzuführen und die Glasflasche am Stahl zerschellen zu lassen.

Das ehemalige Leuchtfeuer in Eckwarderhörne heißt nun offiziell „Oberfeuer Preußeneck“. Zur öffentlichen Taufe hatten Vorstand und Kuratorium der gleichnamigen Stiftung, die seit kurzem Besitzerin des 45 Meter hohen denkmalgeschützten Bauwerks ist, für den gestrigen Dienstag eingeladen.

Interessierte Bürger und Vertreter der an der Restaurierung beteiligten behördlichen und bürgerlichen Institutionen waren der Einladung gefolgt und machten sich ein Bild vom Fortschritt der Bauarbeiten, die dank der guten Witterung am Dienstag parallel zur Taufe abgeschlossen werden konnten.

Dank an Arbeiter

Stiftungsvorsitzender Ernst Tannen dankte in seinem Grußwort vor allem den Handwerkern, die den 50 Jahre alten Turm in einer Rekordzeit von nur sechs Wochen restauriert hatten. Sie befreiten ihn von Rost, überprüften Schweißnähte, entfernten rote Signalfarbe und ersetzten sie durch einen neuen karminroten Anstrich. Der Vorsitzende hob das Engagement der Bürger, allen voran den Bürgerverein Eckwarden sowie die Bürgerinitiative, hervor.

Der Pastor im Ruhestand, Frank Klimmeck, lobte das frühere Leuchtfeuer als „Kunstwerk“, das über die Region hinaus an Bedeutung gewinnen werde.

Auf die Geschichte des Bauwerks ging Bürgermeister Rolf Blumenberg in seiner Rede ein und erinnerte an das 19. Jahrhundert, als Eckwarderhörne zu Preußen gehört hatte. Wilhelm Has, Vorsitzender der Bürgerinitiative „Leuchtfeuer Eckwarderhörne“, nannte den gestrigen Dienstag einen „Ehrentag für das Oberfeuer“.

Für den neuen Landrat Thomas Brückmann war der Festakt der erste öffentliche Auftritt in seiner Amtszeit, was ihn sichtlich freute. Dass es den Beteiligten gelungen sei, eine Bundesbehörde hinsichtlich eines Planfeststellungsbeschlusses umzustimmen, sei bemerkenswert.

Touristisches Ziel

Ziel der Restaurierungsarbeiten ist, den Turm zu einem touristischen Anziehungspunkt umzubauen. Die Kosten des nun abgeschlossenen ersten Bauabschnittes betragen 152 000 Euro. Nächsten Montag bauen die Handwerker das riesige Baugerüst ab.

Im Frühjahr soll der Turm für weitere 150 000 Euro mit einer Aussichtsplattform und einem Museum, das im früheren Betriebsgebäude untergebracht werden soll, ausgerüstet werden.


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Felix Frerichs Nordenham / Redaktion Nordenham
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