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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Neuer Rekord: 860 Besucher beim Staudenmarkt

17.09.2019

Hartwarderwurp Der alljährliche Herbst- und Staudenmarkt am Bronzezeithaus wird immer beliebter. Bei der jüngsten Auflage am Sonntag verzeichnete der Bronzezeithausverein einen neuen Rekord: 860 Besucher kamen. Das waren 100 mehr als im vergangenen Jahr.

„Sehr, sehr zufrieden“

Kurzzeitig hatten die Organisatoren um die Vorsitzende Ilona Gradic sogar gehofft, die Tausender-Marke knacken zu können, denn bis zum frühen Nachmittag waren schon 700 Gäste gezählt worden. Doch der Regen machte ihnen einen Strich durch die Rechnung. „Dennoch sind wir sehr, sehr zufrieden“, resümierte Ilona Gradic beim Aufräumen am Montagvormittag. Ein Plus ist die entspannte Atmosphäre auf dem Ausstellungsplatz.

Besonders angenehm war in diesem Jahr auch die Einweisung auf dem Parkplatz. Keine lästige Suche mehr nach einem freien Platz. Ein Wink – und schon konnte der Wagen geparkt werden. Für die gesundheitliche Versorgung stand ein Team der Johanniter bereit. Sie durften an diesem Sonntag dann auch gleich einen Wespenstich bei einer Besucherin versorgen.

Währenddessen ließen Heike Lüttmann und Nancy Scheeringa von „Lüttsch“ an ihrem Stand die Besucher von ihren Kürbisköstlichkeiten probieren. Strahlende Gesichter bewiesen, dass es den Kunden schmeckte. Die beiden Frauen waren zum ersten Mal beim Staudenmarkt und boten verschiedene Speisen aus Kürbis an: Kürbismus, -aufstrich und -chutney.

„Für ein Kürbis-Apfelmus nehmen wir 70 Prozent Kürbis, 30 Prozent Äpfel aus der Region und Gelierzucker“, erläuterte Nancy Scheeringa. „Am 23. August haben wir mit dem Einkochen begonnen, und am 6. September haben wir unser Unternehmen angemeldet.“ Zu den Produkten, die sie an ihrem Stand anbieten gehören auch verschiedene Kompotte, vegane Aufstriche mit Agar-Agar, einem veganen Gelatine-Ersatz, Tomate-Apfel-Brotaufstriche und Kuchen im Glas.

Die 15 Gästeführer, die wegen ihrer hellgrünen Jacken überall auf dem Platz gleich zu erkennen waren, bereiteten ab 8 Uhr alles vor. Es galt den Backofen für das beliebte Bronzezeithausbrot und später den Butterkuchen anzuheizen und die Feuerstelle für den bronzezeitlichen Eintopf vorzubereiten. Der war übrigens schon am frühen Nachmittag aufgegessen.

Mehr Standbetreiber

Die ersten der rund 30 Standbetreiber waren auch schon früh auf dem Platz, um ihre Stände ansprechend zu dekorieren. Sieben der Standbetreiber kamen aus dem Cuxland, dem Land Wursten und Osterholz-Scharmbeck. Weitere Wege nahmen auch die Anbieter aus Schortens und Wilhelmshaven in Kauf.

„Von Jahr zu Jahr wollen immer mehr Anbieter zu uns“, sagte Petra Ostendorf. Statt Standmiete „bezahlen“ die Betreiber mit Kuchen. Diese Kuchen werden gegen eine Spende an die Besucher ausgegeben. „Dazu haben wir Fair-Trade-Kaffee und -Tee aus dem Eine-Welt-Laden Rodenkirchen ausgeschenkt“, ergänzte Ilona Gradic.

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