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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Gesundheit: Helios-Gruppe fängt Millionenverlust auf

17.12.2014

Nordenham Erwartet die Klinikgruppe Helios für ihren neuen Krankenhausstandort Nordenham im ersten Betriebsjahr 2014 ein ähnlich hohes Defizit (fünf Millionen Euro), wie es Vorgänger Rhön im Jahr 2013 in Nordenham erwirtschaftet hat? Treffen Informationen zu, wonach in diesem Jahr mit einem Minus von vier Millionen zu rechen ist und wie will Helios das ausgleichen?

Diese Fragen der NWZ  hat Regionalgeschäftsführer Dr. Dr. Jan Leister am Dienstag so beantwortet: Zur genauen Höhe sage er nichts, denn alle Zahlen seien erst Ende Februar im dann vorliegenden Gesamtabschluss des Mutterkonzerns Fresenius enthalten. Man könne aber davon ausgehen, dass in Nordenham die Differenz zum Ergebnis des Jahres 2013 nicht sehr groß sein wird.

Im Unterschied zu kleineren Klinikgruppen habe Helios den Vorteil, mit zurzeit 110 Krankenhäusern in Deutschland einen solchen Verlust ausgleichen zu können. Auch in früheren Jahren habe es Helios-Häuser gegeben, die schlecht abgeschnitten haben, denen geholfen wurde, und die heute der Klinikgruppe helfen.

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Der Geschäftsführer bestätigte Informationen der NWZ , wonach die Auslastung des Nordenhamer Krankenhauses in diesem Jahr Tiefstände von unter 50 Prozent erreicht hat. Das sei aber nur für kurze Zeitspannen der Fall gewesen. Auch im Vorjahr seien in Nordenham solche Tiefstände vorgekommen und zeitweise auch bei Kliniken andernorts, die sonst gut laufen. Im Monatsdurchschnitt habe es das ganze Jahr über in Nordenham aber keine Belegung unter 50 Prozent gegeben.

Seit der Bekanntgabe der Entscheidung für den Weiterbau in Esenshamm am 1. September sei die Auslastung des Nordenhamer Krankenhauses auf inzwischen etwa 79 bis 83 Prozent gestiegen.

Wird es bis zur Inbetriebnahme der neuen Klinik in zwei bis drei Jahren zum Abbau von Stellen (zurzeit insgesamt etwa 300) im Nordenhamer Krankenhaus kommen?

Regionalgeschäftsführer Jan Leister schließt das nicht aus. Der ärztliche Bereich werde aber aufgestockt, weil Honorarärzte durch fest angestelltes Personal ersetzt werden sollen. In den anderen Bereichen werde die Klinik mit weniger Personal auskommen müssen. „Angesichts eines Defizits von fünf Millionen Euro im vergangenen Jahr darf es keine Denkverbote geben.“

Spätestens beim Umzug nach Esenshamm in zwei bis drei Jahren sei eine komplette Neubewertung erforderlich. Die neue Klinik werde mit 120 Betten starten. 80 zusätzliche Betten seien aber möglich. Somit werde dann eventuell zusätzliches Personal benötigt.

Horst Lohe Nordenham / Redaktion Nordenham
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