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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Gesundheit: „Helios ist unser einziger Hoffnungsträger“

31.01.2015

Esenshamm Der Vorstand der Bürgerinitiative „Die Wesermarsch-Klinik muss in Nordenham bleiben“ sieht Klinikbetreiber Helios nicht als Heilsbringer an. „Helios ist aber unser einziger Hoffnungsträger.“ Das sagte Vorsitzender Manfred Heinen Donnerstagabend vor etwas mehr als 20 anwesenden Mitgliedern in der Gaststätte Esenshammer Hof.

Helios-Regionalgeschäftsführer Dr. Dr. Jan Leister habe am vergangenen Dienstag in einem Telefonat anlässlich der Ankündigung von Stellenabbau deutlich gemacht, dass Helios den Klinikstandort Nordenham nicht nur wirtschaftlich, sondern auch medizinisch auf eine nachhaltig erfolgreiche Basis stellen wolle. Das werde Zeit in Anspruch nehmen. Helios wolle künftig in Nordenham statt Verluste aufzufangen Geld verdienen.

Es war die erste Mitgliederversammlung nach der Gründung vor fast 15 Monaten. Die Bürgerinitiative war am 5. November 2013 mit 74 Mitgliedern gestartet. Zurzeit zählt sie rund 260 Mitglieder.

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Die Initiative hat ihr Ziel, die Fertigstellung des Klinikbaus in Esenshamm, zwar erreicht. Dennoch wird sie noch nicht aufgelöst. Auf die Frage von Wilfried Scherer (Betriebsratsvorsitzender der Helios-Klinik), was aus der Initiative wird, antwortete Manfred Heinen: „Das entscheiden wir bei der Jahreshauptversammlung im November.“

Neues Motto?

Ein Versammlungsteilnehmerin regte an, dann den Namen der Initiative umzubenennen nach dem Motto „Der Klinik-Personalbestand muss bleiben“. Dazu sagte Wilfried Scherer: Bis dahin werde der Personalabbau bereits vollzogen sein. Er rechne damit, dass Helios den Abbau innerhalb der nächsten vier Monate umsetzen wird.

Der Betriebsratsvorsitzender wies darauf hin, dass der Personalbestand im Nordenhamer Krankenhaus entgegen der Aussagen von Jan Leister bereits am Limit liege (die NWZ  berichtete über die entsprechende Stellungnahme des Betriebsrates in ihrer Freitagausgabe vom 30. Januar).

Versammlungsteilnehmer Horst Schikorski sagte, weder Helios noch Vorgänger-Klinikbetreiber Rhön hätten sich gegen den Weiterbau in Esenshamm entscheiden können. Nur wenn der Kreistag sie aus den Verträgen herausgelassen hätte, wäre ein Abriss des Rohbaus in Esenshamm möglich gewesen. Dass es nicht zu einer solchen Kreistagsentscheidung gekommen ist, sei dem Nordenhamer Kreistagsabgeordneten Ernst Tannen (CDU) zu verdanken. Klaus Krähemker, 2. Vorsitzender der Bürgerinitiative, stimmte zu: „Ohne Ernst Tannen wäre es in eine andere Richtung gegangen.“

Brandstifter

Wilfried Scherer sagte dagegen: Wenn der Kreistag im Jahr 2008 (einstimmig) nicht den verheerenden Beschluss für eine Privatisierung der vom Landkreis getragenen Nordenhamer Klinik getroffen hätte, wäre es nicht zu Standortproblemen gekommen. Wilfried Scherer fügte hinzu, er wolle nicht gerne Politiker loben, „die vorne ein Haus anzünden und hinten als Feuerwehrleute in Aktion treten.“

Damit das Nordenhamer Krankenhaus künftig besser betrieben werden kann, müssten auch die Hausärzte mitspielen und dürften Patienten nicht nach Oldenburg schicken, meinte eine Versammlungsteilnehmerin.

Wilfried Scherer stimmte zu und ergänzte: Hausärzten sei rechtlich untersagt, Patienten in bestimmte Häuser einzuweisen. Leider schickten sie aber auch Patienten in andere Häuser, die garantiert genauso gut in Nordenham – hier vielleicht sogar besser  – behandelt werden könnten.

Horst Lohe Nordenham / Redaktion Nordenham
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