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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Butjadinger Tor: Herzstück des Butjenter Brauhauses ist da

25.10.2016

Abbehausen Alle hätten gerne das gut Stück in ganzer Pracht gesehen. Aber dabei spielten die Techniker nicht mit: Um das Sudwerk mit den beiden Kupferkesseln vor dem Baustellenstaub zu schützen, ließen sie das frisch eingetroffene Herzstück des Butjenter Brauhauses erst einmal eingepackt. Am Montagmorgen sind in Abbehausen gleich drei Lastwagen eingetroffen, die das anschlussfertige Zwei-Geräte-Sudwerk und die dazu gehörenden Stahltanks an Bord hatten. Die Anlage stammt aus bayerischer Fertigung und wurde in Chieming am Chiemsee von der Traditionsfirma Caspary hergestellt, die schon seit 1788 mit der Kunst des Bierbrauens vertraut ist.

Ehrgeiziger Zeitplan

Für den Abbehauser Gastronom Udo Venema ist der Einbau des Sudwerks ein entscheidender Meilenstein in seinem ambitionierten Brauhaus-Projekt. Er hat sich vorgenommen, den Neubau neben seinem Landhotel Butjadinger Tor am 17. Dezember feierlich in Betrieb zu nehmen. „Das ist ein ehrgeiziger Zeitplan“, sagt der 70-Jährige, „aber wir schaffen das.“

Die Arbeiten hatten im März begonnen. Mittlerweile steht der verklinkerte Rohbau, und auch die Fenster sind bereits montiert. Was jetzt noch fehlt, ist die Inneneinrichtung.

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In das Vorhaben investiert der Abbehauser rund 3,2 Millionen Euro. Das Butjenter Brauhaus bietet im Erdgeschoss Platz für 370 Gäste; hinzu kommen Tagungs- und Clubräume in der oberen Etage.

Als am Montag das Sudwerk angeliefert wurde, war auch der Brau- und Malzmeister Andreas Christiani vor Ort. Der 54 Jahre alte Bremer tritt am 1. November seinen neuen Job in Abbehausen an. Er ist künftig für die Herstellung des Butjenter Bieres verantwortlich, das es in drei Stammvariationen geben soll: Pils mit norddeutscher Prägung, Weizenbier auf bayerische Art und dunkles Lagerbier mit süffiger Note. Darüber hinaus bekommen die Gäste wechselnde Saisonspezialitäten wie Maibock geboten.

Wie lässt sich beim Brauen der Geschmack steuern? „Mit der Auswahl der Malze und der Hopfensorten“, sagt Andreas Christiani. Der Bremer muss das wissen, zumal er nicht nur Braumeister ist, sondern auch staatlich geprüfter Brauereitechniker. Mit dieser Mehrfachqualifikation hat Andreas Christiani in vielen Ländern im Auftrag von Beck & Co. am Aufbau großer Brauereien mitgewirkt. Unter anderem in Indien, China und zuletzt in Vietnam.

Viel Handwerk

Während die Großanlagen weitgehend automatisiert ablaufen, ist bei kleinen Sudwerken wie in Abbehausen noch viel Handwerk gefragt. Und genau darin sieht Andreas Christiani den Reiz seiner neuen Aufgabe. Nach 25 Jahren auf Tour in der weiten Welt möchte der Bremer jetzt „einen Gang zurückschalten“.

Das Sudwerk besteht aus einer Würzepfanne, die mit einem Maische- und einem Läuterbottich verbunden ist. Die Anlage im Brauhaus ist so konzipiert, dass sie in einer Sudcharge bis zu 1000 Liter Bier erzeugen kann. Für den Gärprozess und die Lagerung stehen sechs Stahltanks zur Verfügung. Vier weitere Stahlbehälter sind für den Ausschankbereich vorgesehen.

Vom Beginn des Brauprozesses bis zur Trinkreife des Biers gehen etwa drei bis vier Wochen ins Land. Udo Venema und Andreas Christiani planen mit einer Jahresproduktion von 1500 bis 2000 Hektolitern. Sie legen Wert darauf, dass aus den Zapfhähnen des Butjenter Brauhauses nur „gesundes und natürliches Bier“ fließen soll.

Norbert Hartfil Redaktionsleitung Nordenham / Redaktion Nordenham
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