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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Butjenter Brauhaus: Hier fließen Zwickel und Mühlenweizen

10.12.2016

Abbehausen Der Zeitplan? Perfekt. Der Finanzrahmen? Passt. Ehrgeizig und ambitioniert war das Projekt des Abbehauser Hoteliers Udo Venema zweifellos, an das Landhotel Butjadinger Tor für veranschlagte 3,77 Millionen Euro ein Brauhaus anzubauen. Ja, es sei schon ein kleines Abenteuer gewesen, sagt auch der beauftragte Architekt Heiko Damken vom Bremerhavener Architekturbüro Damken und Partner. Der starke Frost vor einigen Tagen hatte den Handwerkern zwar ein wenig zu schaffen gemacht. Aber das ändert nichts daran, dass nächste Woche am Samstag die Eröffnung gefeiert wird.

Das Butjenter Brauhaus an der Butjadinger Straße präsentiert sich als ein imposanter Bau, dessen verglaste Fassade Einblick in eine ganz eigene Welt der Erlebnisgastronomie zulässt: Im Erdgeschoss ein gemütlicher Schankraum, daneben ein urbayerisch, rustikal eingerichtetes Wirtsstüberl und im Obergeschoss ein Clubraum. Alles zusammen über 300 Plätze auf etwa 550 Quadratmetern Fläche. Dazu ein Bereich für die Gär- und Lagertanks der hauseigenen Brauanlage – ausgelegt für eine Jahreskapazität von 150 000 Litern Butjenter Bieres –, eine brauhauseigene Küche für die Zubereitung bayrischer Spezialitäten von Leberkäs und Weißwurst bis zur Schweinshaxe sowie Technik-, Lager- und Sanitärräume und das Braumeisterbüro.

Das Herz der Brauerei ist das kleine Sudwerk mit den beiden dekorativen Kupferkesseln im Gastraum. So oft wie möglich will der Brau- und Malzmeister Andreas Christiani seinen Gästen den Brauvorgang live demonstrieren.

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Unterschiedliche Sorten

Die Anlage ist so konzipiert, dass sie in einer Sudcharge bis zu 1000 Liter Bier erzeugen kann. Abwechselnd werden hier die unterschiedlichen Sorten gebraut werden. Davon sollen der „Butjenter Zwickel“, ein Pils mit norddeutscher Prägung, ein leicht bernsteinfarbenes, nach Märzenart hergestelltes „Butjenter Landbier“ sowie das „Moorseer Mühlenweizen“ regelmäßig im Ausschank sein. Dazu kommt saisonal, etwa als Maibock, ein „Butjenter Festbier“. Außer Haus wird es das Bier natürlich auch geben: in Flaschen oder in Sechser-Trägern, im 1- oder 2-Liter-Syphon, in 10,3-Liter-Zapffässern oder als 30- und 60-Liter-Fässer.

Die Idee von einem „Butjenter Brauhaus“ hatte der Gastronom Udo Venema schon lange mit sich herumgetragen. Als er im Jahr 2007 mit den Planungen für sein Komforthotel begann, plante er parallel auch das Brauhaus mit.

Über so genannte Anteilsscheine bot er Gästen und Freunden des Landhotels Butjadinger Tor seinerzeit an, sich zu attraktiven Konditionen an den Kosten zu beteiligen. Als Zinsen gab es so genannte „Brauhaustaler“.

Während der Startschuss für das 4-Sterne-Komforthotel mit 40 Zimmern bereits im Jahr 2011 fiel, verzögerte sich der Baubeginn für das Brauhaus allerdings noch um fünf Jahre.

Mit seiner Eröffnung am nächsten Samstag ist die Erlebniswelt rund ums Butjadinger Tor jetzt (vorerst) komplett. Schon von weitem begrüßt der blau-weiße Maibaum die Gäste. Imposant leuchten die Lichterketten in den Abendstunden.

Kleiner Hopfengarten

Es gibt auch einen kleinen, aber feinen Hopfengarten, so wie man ihn in der Holledau kennt. Der durch die Herstellung des Bieres entstehende Treber wird an die eigenen Hereford-Rinder verfüttert, die dieses Abfallprodukt besonders lieben.

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