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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Pflegestützpunkt: Hilfen für das Leben im Alter

07.09.2015

Brake „Es gibt einem das Gefühl, dass immer jemand da ist“, erzählt Erna Nordbruch, die schon länger im Besitz eines Hausnotrufs des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) ist. Die 82-jährige Brakerin war am Sonnabend trotz des Regenwetters extra zum Seniorentag in die Fußgängerzone gekommen, um sich zu informieren. Damit tat sie genau das, was sich die Organisatoren vom Senioren- und Pflegestützpunkt des Landkreises Wesermarsch mit der Organisation des dritten Seniorentages gedacht haben. „Wir wollen ein breites Informationsangebot auf neutralem Boden bieten“, bringt Gudrun Hobbie, Beraterin beim Stützpunkt, das Konzept auf den Punkt. Hobbie hat zusammen mit Ilse Lochau und Birgit Eden den Tag organisiert (die NWZ  berichtete).

24 Partner dabei

Der Senioren- und Pflegestützpunkt informiert Menschen über die bestehenden Angebote im Landkreis. Von der Antragsstellung bis hin zur ehrenamtlichen Hilfe in verschiedenen Lebenslagen: Das Team des Stützpunktes versucht, jedem individuell gerecht zu werden. „Wir arbeiten dabei eng mit den Dienstleistern, den Ämtern und anderen beteiligten Institutionen zusammen“, erklärt Birgit Eden, die das Seniorenservicebüro des Stützpunktes betreut. Rund 24 dieser Partner präsentierten sich in der Fußgängerzone. Darunter nicht nur Firmen wie Kuilert & Grandke, die die neuesten Rollatoren vorstellten, und Pflegedienstleister wie „Helfende Hände“ oder das Pflegeteam des Hauses Sandvoß, sondern auch die Malteser, die Johanniter Unfallhilfe und sogar die Polizei war vor Ort. Jürgen Zimmer, Präventionsbeauftragter der Polizei Brake, informierte über Haussicherung und Betrugsmaschen wie den „Enkeltrick“. Am Stand der NWZ  konnten sich die Besucher über die Möglichkeiten moderner ePaper informieren.

Für das leibliche Wohl der Besucher wurde ebenfalls gesorgt. An vielen Ständen, darunter dem des Trauertreffs für die Wesermarsch und bei den Berufsbildenden Schulen (BBS), die für die Ausbildung zum Altenpfleger und Pflegeassistent warben, gab es selbstgemachte Waffeln oder andere Leckereien.

Beirat kümmert sich

„Ein tolles Informationsangebot wird hier geboten“, befand Erich Hohn, der extra aus dem Stadtsüden gekommen war. Beim Seniorentag stellten sich aber nicht nur die Dienstleister und Institutionen vor, die aus dem Stadtbild bereits hinlänglich bekannt sind. Auch eher unbekannte, aber dennoch wichtige Angebote fanden ihren Platz. Darunter der Senioren- und Behindertenbeirat der Stadt Brake. Vorsitzende Birgit Eden und ihr Stellvertreter Carsten Timpe vertreten die Belange von Senioren und Behinderten. „Wir schaffen Aufmerksamkeit für die jeweiligen Belange und versuchen, Änderungen herbeizuführen“, sagte Timpe.

Wer ein Anliegen hat, kann zu den vierteljährig stattfindenden Sprechstunden kommen. Die nächste findet am 5. Oktober von 15 bis 17 Uhr im Rathaus statt. Die Themen Alter, Pflege und Vorsorge gehen aber nicht nur die Senioren an, sondern alle Menschen.

Dieser Meinung ist auch Jana Phillips von der Betreuungsgemeinschaft Wesermarsch: „Man sollte möglichst früh damit anfangen, sich über sein Leben im Alter Gedanken zu machen.“

Claus Arne Hock Redakteur / Online-Redaktion
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