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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Windpark: Hobendiek: Entscheidung aufgeschoben

21.02.2013

Seefeld Bürgermeister Boris Schierhold wird eine Stellungnahme der Kreisverwaltung zur geplanten Erneuerung des Windparks Hobendiek einholen. Auf der Grundlage dieser Stellungnahme wollen die Ratsgremien über den Antrag der Bremer Firma Tandem entscheiden.

Schon im nächsten Rat?

Darauf hat sich am Dienstagnachmittag einstimmig der Bau- und Planungsausschuss des Rates verständigt. Sollte die Stellungnahme schnell eingehen, wird der Rat schon in seiner nächsten Sitzung am Donnerstag, 28. Februar, über den Antrag entschieden. Falls es länger dauert, wird sich der Bau- und Planungsausschuss in einigen Wochen erneut mit dem Thema befassen.

Der Sprecher der SPD/WPS-Gruppe, Siegmar Wollgam, riet dem Tandem-Geschäftsführer Dietrich Heck dringend, das Gespräch mit den Nachbarn des Windparks zu suchen. Es reiche nicht, eine große Informationsveranstaltung im Gasthaus Seefelder Schaart anzubieten (die NWZ  berichtete), sondern es seien auch Einzelgespräche erforderlich, in denen jeder Bürger seine individuellen Bedenken äußern könne.

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Dietrich Heck sagte zu, solche Einzelgespräche anzubieten, Bürgermeister Boris Schierhold versprach, ihm schnellstmöglich die Liste mit den 60 Unterschriften gegen das Vorhaben zukommen zu lassen.

In einem kurzen Vortrag stellte Heck das Projekt erneut vor. Die derzeit acht 62,50 Meter hohen Anlagen zu je 450 Kilowatt sollen durch nur noch zwei knapp 100 Meter hohe Anlagen ersetzt werden, die jeweils 2,3 Megawatt Leistung bringen können. Beim Schattenwurf erfüllten die Anlagen die Vorgaben des Immissionsschutzgesetzes, beim Lärm blieben sie darunter.

Völlig neue Lage

CDU-Fraktionschef Günter Busch machte erneut deutlich, dass seine Fraktion nicht gegen die Bürger entscheiden werde. Die Christdemokraten bevorzugten einen zentralen Windpark in Rodenkircherwurp, der möglichst wenig Menschen behellige. Gerd Coldewey (Die Linke) erinnerte daran, dass dies eine Vorrangfläche für Windkraft und der Rat nicht völlig frei in seiner Entscheidung sei. Es seien allenfalls 30 Häuser betroffen, vom Schattenwurf sogar nur 3. Elke Kuik-Janssen (Grüne) sprach von einer völlig neuen Lage für die Anwohner.

Henning Bielefeld Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham / Redaktion Nordenham
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