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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Andrang wie noch nie im kleinen Hoffe

28.05.2018

Hoffe Allerlei Nützliches und Dekoratives wechselte am Samstag in Hoffe den Besitzer. Denn der Flohmarkt über drei ganze Dorfstraßen hat sich schon in den Vorjahren zu einem wahren Publikumsmagneten entwickelt. Da war es mitunter am frühen Nachmittag schon schwierig, als Autofahrer überhaupt einen Parkplatz zu ergattern.

An rund 100 Verkaufsständen wurde nach gut erhaltenen und preisgünstigen Kleidungsstücken, Haushaltsgegenständen, Büchern, Kinderspielzeug, Antiquitäten und vielem mehr Ausschau gehalten.

Im Angebot war aber auch allerlei Kurioses und für einen Trödelmarkt nicht unbedingt Übliches – angefangen von einer Waschmaschinentrommel, über Surfbretter bis hin zu einem alten Pflug und einer Kutsche.

„So viele Anmeldungen wie heute hatten wir noch nie“, freute sich Organisatorin Sandra Kramer, die den Hoffer Flohmarkt vor mittlerweile acht Jahren ins Leben gerufen hat. „Der Ort hier ist so idyllisch, dass sich das einfach angeboten hat. Und wir haben ja jede Menge Platz.“

An der Dorfgemeinschaftsaktion, die mit einem gemeinsamen Grillabend für die Hoffer endete, beteiligten sich am Samstag wirklich alle Anlieger im Dorf und 55 externe Privathändler aus Nordenham und der näheren Umgebung.

Um einen reibungslosen Ablauf der vierstündigen Veranstaltung zu ermöglichen, hatten die Hoffer sogar eine eigene WhatsApp-Gruppe eingerichtet. Für die meisten Anbieter lohnte sich der Verkauf, der früher als erwartet begann. Offizieller Beginn des Trödelmarktes war 14 Uhr, die ersten Interessenten erschienen aber schon gegen 10 Uhr.

Bücher, Kinderkleidung und Spielzeug gehen immer, meinte eine Verkäuferin lachend. Und bei traumhaftem Sommerwetter, das einigen fast schon zu warm war, sowieso. Allerdings gebe es auch Einiges, was jahrelang so gar nicht weggehe und dann plötzlich seinen Käufer finde.

Am Samstag konnten sich jedenfalls gleich mehrere Besucher über das eine oder andere Schnäppchen freuen. Thorsten Theys erstand zum Beispiel für seine 14-jährige Tochter Leonie, die gerade den Mofa-Führerschein macht, einen Mofaroller, der gerade einmal 5625 Kilometer gefahren war. Natürlich war während der Verkaufsgespräche – wie man es auf einem Trödelmarkt gewohnt ist – ordentlich über den Endpreis diskutiert worden.

Heike Ostendorf, die mit ihrem Mann Mante Lübbing eigentlich auf der Suche nach Honig und selbst gemachten Marmeladen war, musste gleich mehrmals ihre Einkäufe zum Auto bringen. Mal war es ein komplett eingerichtetes hölzernes Puppenhaus für das zweijährige Enkelkind, dann diverse Puzzles für ihre Mutter, später eine Tischlampe und ein Bilderrahmen für sich selbst. „Dabei müssten wir eigentlich eher selber Sachen auf dem Flohmarkt verkaufen“, meinte die Nordenhamerin lachend.

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