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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

MEDIZIN: Hormone verringern Herzinfarktrisiko

14.11.2008

RODENKIRCHEN „Das Rauchen ist eine todsichere Methode, den Frauen ihren natürlichen Vorteil beim Schutz gegen einen Herzinfarkt zu nehmen“, sagte Dr. Klaus Kiehl vor rund 100 interessierten Zuhörerinnen in Albrechts Hotel. Der Rodenkircher Internist referierte beim Landfrauenverein Rodenkirchen über das Herzinfarktrisiko bei Frauen, die Symptome und die Diagnose.

Die Hormone schützten die Frauen bis zum Klimakterium, weshalb sie gegenüber den Männern deutlich im Vorteil seien, so Klaus Kiehl, der seit 25 Jahren in Rodenkirchen praktiziert. Die Ausprägung einer Arteriosklerose und damit das Herzinfarktrisiko seien durch die weiblichen Hormone geringer. In der Menopause dagegen holten die Frauen sehr schnell auf und der hormonelle Vorteil gehe vollständig verloren.

Faktoren wie Stress, die Pille und Rauchen führten ebenfalls zum erhöhten Risiko bei Frauen. Das Rauchen erhöhe das Thrombose- und damit Herzinfarktrisiko bei Frauen unter 40 Jahren um bis zu 67 Prozent. Aber nicht nur das permanente Rauchen gefährde die Gesundheit, auch jede einzelne Zigarette berge das Risiko für einen Herzinfarkt.

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Ein Glas Wein am Abend schütze dagegen die Blutgefäße, egal ob Rot- oder Weißwein. Wein verhindere die Zusammenballung der Blutplättchen und damit die Thrombose. Ebenso wirke ein Blutverdünner wie Aspirin, der heute in therapeutischen Dosen bei Risikopatienten verordnet werde.

Es gebe deutliche Unterschiede zwischen Männern und Frauen in der Wahrnehmung des Herzinfarktes, machte Klaus Kiehl deutlich. Bei Frauen tauchen nicht die typischen Brustschmerzen auf, sie leiden vielmehr unter Rücken- und Oberbauchschmerzen. Für Frauen gebe es die NAN-Regel. Im Dreieck Nase-Arm-Nabel tauchen bei der Frau die Beschwerden auf. Auch ausgeprägte Müdigkeit und Schlafstörungen könnten ein Hinweis auf einen nahenden Herzinfarkt sein. Im akuten Fall komme es dann zu Übelkeit und Erbrechen. Bluthochdruck, Diabetes und Übergewicht seien verstärkende Risikofaktoren.

In der Regel würden Frauen später in die Klinik eingeliefert als Männer, da ihre Symptome nicht so eindeutig seien und der akute Herzinfarkt später erkannt werde. Aber beim Herzinfarkt komme es auf jede Minute an, erklärte der Internist und machte den Frauen Mut, einen Defibrillator eigenhändig einzusetzen. Beim Defibrillator beschreibe eine Stimme genauestens, was zu tun sei und so könne der Anwender kaum Fehler machen. Bis zum Einsatz des Defibrillators könne man eine aus dem Erste-Hilfe-Kurs bekannte Herzmassage vornehmen und so das Leben des Patienten retten.

Klaus Kiehl wies darauf hin, dass der Herzinfarkt als Todesursache bei Frauen häufiger sei als bei Männern. Er riet den Frauen zu einer halben Stunde Mittagsschlaf, viel Bewegung und einen gut eingestellten Blutdruck.

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