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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Absichtserklärung: Ideen für Großensieler Hafen gesucht

13.12.2014

Grossensiel Industriebetriebe im Norden, der Midgard-Hafen in der Mitte: Das Weserufer in Nordenham bietet nicht mehr viele Gestaltungsräume für Tourismus, Freizeit und Wohnen. Somit kommen dem Großensieler Hafen und seinem Umfeld eine besondere Bedeutung zu, wenn es um Zukunftskonzepte mit dieser Zielrichtung geht. Da passt es gut, dass sich die niedersächsische Hafengesellschaft N-Ports durchaus mit dem Gedanken anfreunden kann, sich aus dem Areal zurückzuziehen und den Großensieler Hafen der Stadt Nordenham zu überlassen.

Kaufpreis noch offen

„Wir sehen langfristig an dem Standort nur geringe Chancen, den Hafen wirtschaftlich weiterzuentwickeln“, heißt es in einem Schreiben, das Heiko Uflacker im Mai an den Nordenhamer Bürgermeister Hans Francksen geschickt hat. Heiko Uflacker leitete zu dem Zeitpunkt die für Großensiel zuständige N-Ports-Niederlassung in Brake. Inzwischen ist er zwar pensioniert, aber die Aussage hat nach wie vor Bestand. Das gilt ebenfalls für seine Feststellung, dass N-Ports eine „Komplettabgabe beziehungsweise einen Verkauf des Hafens mit allen Anlagen bevorzugt“. Der noch zu ermittelnde Kaufpreis sei abhängig von den Randbedingungen der Übergabe.

Kurzfristig kommt eine Übernahme des Hafens durch die Stadt Nordenham allerdings nicht in Betracht, da N-Ports erst vor einigen Monaten eine weitere Fläche auf der Nordseite an die Firma Tagu verpachtet hat. Erst nach Ende dieses Pachtvertrages, der über fünf Jahre läuft, könnten N-Ports und die Stadt miteinander ins Geschäft kommen.

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Einen wichtigen Schritt zur Anbahnung des Hafenprojekts hat der Bauausschuss des Stadtrates jetzt vollzogen. Einstimmig gab das Gremium grünes Licht für eine Absichtserklärung, mit der die Stadt Nordenham gegenüber N-Ports offiziell ihr Interesse an dem Hafengelände bekundet. Zudem erteilten die Ratsfraktionen der Stadtverwaltung den Auftrag, bis Ende nächsten Jahres ein Konzept für die künftige Nutzung des Großensieler Hafens zu erstellen.

In Ruhe nachdenken

„Wir können uns jetzt in Ruhe Gedanken machen“, sagte Bürgermeister Hans Francksen. Die Überplanung des Areals müsse unter der Überschrift „Wohnen und Freizeit“ stehen, weil gewerbliche Vorhaben dort nicht zukunftsträchtig seien. Auch die Flächen südlich des Landeshafens sollen dabei einbezogen werden.

Aus Sicht des Bürgermeisters ist es nicht zwingend erforderlich, dass die Stadt selbst als Investorin auftritt. Diese Rolle könnten auch private Geldgeber übernehmen. Zwei Interessenten hätten sich bereits im Rathaus gemeldet.

Zur Ideenentwicklung könnte nach Meinung des Bürgermeisters ein Architektenwettbewerb beitragen.

Norbert Hartfil Redaktionsleitung Nordenham / Redaktion Nordenham
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