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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Tourismustag: Im Netz gezielt Urlauber locken

14.02.2017

Butjadingen Dass sich die Butjenter stark für die Entwicklung des Tourismus’ in ihrer Gemeinde interessieren, zeigte sich am Sonntagnachmittag einmal mehr im Rathaussaal. Mehr als 150 Teilnehmer konnte Heike Geils, Marketingleiterin und stellvertretende Geschäftsführerin von Tourismus-Servicegesellschaft Butjadingen (TSB), zum inzwischen 8. Butjadinger Tourismustag in Burhave begrüßen.

Auf dem Programm standen mehrere Vorträge, ehe die Besucher die Möglichkeit erhielten, eigene Ideen zur touristischen Entwicklung Butjadingens einzubringen.

 Erleben und teilen

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„Digitale Kommunikation 2020 – Butjadingens Zukunft im Netz“, lautete das Thema des Impulsreferats, das Stefan Möhler, Geschäftsführer der Hamburger Firma Netzvitamine, hielt. Anschaulich und auf humorvolle Art vermittelte der Tourismusbetriebswirt seinem Publikum, wie man im Zeitalter der Digitalisierung die moderne Technik zielgerichtet einsetzen kann, um seine Produkte auf den verschiedenen Internet-Kanälen optimal zu bewerben. „Was ich nicht teile, habe ich nicht erlebt“, sagte der Referent, der sich als Architekt für digitale Projekte und Prozesse im Tourismus versteht.

Um im Internet eine möglichst hohe Reichweite zu erzielen, seien professionelle Bilder und idealerweise auch Videos mittlerweile unerlässlich, sagte Stefan Möhler. Und immer wichtiger werde es auch in den digitalen Medien, Geschichten zu erzählen und die Nutzer in diese einzubinden. Vor diesem Hintergrund empfiehlt Stefan Möhler auch Butjadingens Touristikern die Nutzung der sogenannten sozialen Netzwerke wie Facebook, Pinterest und Instagram. Dabei gehe es darum, durch ansprechende Texte und Bilder die Vorfreude auf den Urlaub zu steigern.

So will die TSB im Netz punkten

Die neugestaltete Website von Tourismus-Service Butjadingen (TSB) soll Ende Mai freigeschaltet werden. Darüber hinaus soll noch in diesem Jahr ein Auftritt auf den sozialen Kanälen Facebook und Instragram erfolgen, später dann auch auf der Plattform Pinterest.

Eine Panorama-Webcam soll 2018 angeschafft und auf dem Dach der Spielscheune in Burhave installiert werden. Dann wird es bewegte Bilder aus dem Nordseebad geben.

Einzelreisende, Paare, Familien und Gruppen gelte es mit jeweils passgenauen Kampagnen zu begeistert, Stammgäste zu überraschen. „Wir müssen ein Gefühl erzeugen, und dabei muss alles aus einem Guss sein“, erklärte der Spezialist des Hamburger Beratungsunternehmens, das gemeinsam mit der TSB und der Web-Agentur Shapefruit AG eine digitale Kommunikationsstrategie für Butjadingen umsetzt.

 500 Einzelmaßnahmen

Heike Geils und der technische Leiter der TSB, Reiner Jahn, berichteten unterdessen über die Zusammenarbeit der Kurgesellschaft mit dem Marketingbeirat. Gemeinsam habe man rund 500 Einzelmaßnahmen konzipiert und mehr als 80 Prozent davon bereits auf den Weg gebracht – darunter die Kitesurfzone in Burhave, Barrierefreiheit in vielen touristischen Einrichtungen, die Zertifizierung der Nordsee-Halbinsel zum ersten Kinderferienland Niedersachsens oder auch die Kids Watt Academy, die im Mai ihre zweite Auflage erlebt und die bei Nachwuchsforschern aus ganz Deutschland auf Interesse stößt.

Die Vorbereitungen für weitere Maßnahmen laufen auf Hochtouren. Dazu zählt die Einrichtung eines Babystrands am Friesenstrand in Tossens. Und auch der Bürgerbus, für den nach wie vor ehrenamtliche Fahrer und Sponsoren gesucht werden, plant nach Auskunft des Vorsitzenden Jürgen Sprickerhof schon bald eine Ausweitung seines Angebots.

 Viele Anregungen

Über 50 Anregungen für weitere Verbesserungen gingen beim Tourismustag aus dem Publikum ein. Angeregt wurden unter anderem eine weitere Verbesserung der E-Mobilität durch zusätzliche Ladestationen, ein Adventsmarkt im Fedderwardersieler Kutterhafen und barrierefreie Toiletten für den Strand von Eckwarderhörne.

Im vergangenen Jahr wurde in der Zimmervermittlung das Gesamtumsatzziel der TSB von 550 000 Euro übertroffen, für 2017 werden sogar 700 000 Euro angestrebt. Das Oberziel für 2018 ist weiterhin die im touristischen Entwicklungskonzept festgelegte Marke von 1,4 Millionen Übernachtungen im Jahr. 1,2 Millionen waren es 2016 gewesen. Nicht zuletzt durch die konsequente Nutzung der digitalen Medien hofft die TSB, nun auch noch die fehlenden 200 000 Übernachtungen zu schaffen.

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