• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Markt
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Events
  • Tickets
  • nordbuzz
  • FuPa
  • Kontakt
  • Werben
NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

In Elsfleth insgesamt 1550 Euro für Kit gesammelt

16.01.2016

Elsfleth „Unsere Aufgabe ist es, Menschen in oft tragischen Fällen zu helfen und zu unterstützen. Um diese Arbeit ehrenamtlich an 365 Tagen im Jahr leisten zu können, sind wir als eingetragener Verein auf jeden Spendencent aus der Bevölkerung angewiesen“, sagten im Haus des Ambulanten Pflegeteams Sandvoß die Mitarbeiter des Kriseninterventionsteams Wesermarsch (Kit), Thomas Wulf und Torsten Renken.

Mehr als nur einen „Spendencent“ hatten Elsflether Geschäftsleute gesammelt: Wulf und Renken nahmen mit großer Freude einen symbolischen Scheck in Höhe von 1550 Euro entgegen. Die Spendensammlung hatte Andreas Erdmann, Geschäftsführer des Ambulanten Pflegeteams Sandvoß, auf den Weg gebracht. Die Spende soll für die Ausbildung der neuen Kit-Mitarbeiterinnen Uta Hagemoser, Miriam Lenkering und Melina Janssen-Wulf eingesetzt werden. Seit 2007 ist Kit gemeinnützig und konfessionell neutral vor Ort und erfüllt wichtige Aufgaben, um Menschen zu helfen, sei es in heimischen Krisensituationen, bei Benachrichtigungen von Angehörigen, oder im Rettungsdienst an Unfallstellen. Die Mitarbeiter stammen aus Hilfsorganisationen, die über ihren Job hinaus ehrenamtlich beim Kit tätig sind. „Wir erfüllen unsere Aufgaben ohne staatliche Unterstützung“, betonte Renken. Das Werben um Fördermitglieder gestalte sich schwierig, sagte Wulf, „Tod und Verderben sind Themen, mit denen sich die Menschen nicht gerne auseinandersetzen“.

An der Spende beteiligten sich die Firmen FA Fischer Jens Krummacker, Anker-Apotheke Maike Maas-Bode, Öffentliche Versicherung Ebberfeld, Gastro-Shop Bleckmann und Rüther, Brummi-Treff, Nothold Immobilien Claudia Nothold, Ambulante Pflegedienste Erdmann GmbH. Mit einer Sachspende unterstützt die Elsflether Werft das Kit, darüber hinaus stellt die Werft einen Container, in dem auch Fahrzeuge untergebracht werden, zur Verfügung.

Zwei Kit-Helfer wurden direkt nach der Spendenübergabe angefordert. Das Team war dann drei Stunden in Nordenham im Einsatz.