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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Wirtschaft: Initiative macht gegen Windpark mobil

22.05.2014

Jade „Unser oberstes Ziel ist es, den geplanten Windpark in Bollenhagen mit elf bis zu 200 Meter hohen Anlagen zu verhindern.“ Bernd Wefer, Sprecher der Bürgerinitiative (BI) gegen Windpark Bollenhagen, gibt sich am Mittwoch im Gespräch mit der NWZ  kämpferisch. Man habe sich inzwischen mit allen Fraktionen der im Rat der Gemeinde Jade vertretenen Parteien zusammengesetzt und setzte darauf, dass die Argumente der Initiative Wirkung zeigen. „Dieses wunderschöne Stück Natur im Herzen der Gemeinde Jade darf einfach keine Industrielandschaft werden“, sagt Wefer.

Schöne Landschaft

Die Auslegung der Planungsunterlagen zum Windpark in Bollenhagen hat auch die Bürgerinitiative genutzt, um eine Stellungnahme abzugeben. In einem 18 Punkte umfassenden Positionspapier listet die BI ihre Forderungen, Einwendungen und Anregungen in Kurzform auf.

Gleichzeitig will die Gruppe den Verantwortlichen aufzeigen, dass der Bau eines Windparks in der geplanten Größenordnung für die Gemeinde Jade zu einem unkalkulierbaren Risiko werden und Kosten verursachen könne, deren Kompensierung durch am Vorhaben gemessenen relativ geringen Gewerbesteuereinnahmen kaum möglich ist.

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So fordert die Initiative unter anderem die Einbeziehung früherer Umwelt- und naturbewertender Gutachten in die neue Planung, da diese teilweise erheblich von neuen Bewertungen abweichen.

Gutachten einbeziehen

Vergleiche man zum Beispiel die Standortanalysen von 1997 und 2013, dränge sich der Eindruck auf, es handele sich um zwei unterschiedliche Gebiete. Vor Ort habe sich aber kaum etwas geändert, monieren die Windpark-Gegner.

Das Gutachten, das aufgrund seiner Naturschutzfachlichen Bewertung zu einer Verlegung der Autobahntrasse geführt habe, sei in die Planungen überhaupt nicht mit einbezogen worden, obwohl der Niedersächsische Landkreistag dies in einer vielfach zitierten Ausarbeitung fordere.

Die Rechte der Anlieger an der geplanten Zuwegung für Baufahrzeuge fänden in den ausgelegten Unterlagen keine Berücksichtigung, heißt es weiter.

Eine Zusage von Seiten des Vorhabenträgers aus dem vergangenen Jahr, an den betroffenen Gebäuden vor Baubeginn Beweissicherungsgutachten durchführen zu lassen, sei von der beteiligten Firma im April diesen Jahres zurückgezogen worden.

Verluste ausgleichen

Die Bürgerinitiative fordert für die Anlieger – immerhin haben mehr als 100 Betroffene unterzeichnet – , dass die Gemeinde diese Beweissicherungsgutachten zur Auflage macht, damit eventuelle Schäden an den Gebäuden vom Betreiber bezahlt werden, und dass Immobilienwertverluste ebenfalls zu Lasten des Betreibers gehen.

Es sei davon auszugehen teilt die Bürgerinitiative mit, dass der geplante Windpark die Immobilienpreise in Jade nachhaltig beeinflusse. Gerade Menschen, die sich hier Eigentum geschaffen hätten, greife man mit der geplanten Anlage eines Pseudoindustrieparks massiv in die Altersversorgung, wenn sie nur noch einen Teil dieser geplanten Alterssicherung erlösen könnten.


  Weitere Informationen unter     www.gemeinde-jade.de 
Hans-Carl Bokelmann Jade/Ovelgönne / Redaktion Brake
Rufen Sie mich an:
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