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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Infrastruktur In Jaderberg: Fraktionen äußern sich zu Ruinen im Ortszentrum

26.10.2018

Jaderberg Das inzwischen seit Jahren verwahrloste Zollhaus-Grundstück im Herzen von Jaderberg ist nicht nur vielen Bewohnern von Jaderberg ein Dorn im Auge. Auch zahlreiche Berufspendler aus dem gesamten Nordwesten, die Tag für Tag die Jaderberger Hauptkreuzung passieren, fragen sich, wann die Ruinen endlich abgerissen werden und endlich eine neue Bebauung realisiert werden kann.

Fakt ist, dass der Gemeinderat mit der 3. Änderung des Bebauungsplans Nr. 16 einen Handel oder eine Ausstellung von Autos nicht mehr zulässt. Besitzer des Grundstücks ist allerdings der Inhaber des Autohauses Kayser, der dieses Gelände im Sinne seines Autohauses gerne für eine Erweiterung des erfolgreichen Betriebes nutzen möchte.

In der Bauausschusssitzung der Gemeinde Jade vom 28. Februar 2018 sind die entsprechenden Pläne, nach denen rund 1,4 Millionen Euro in den Ruinen-Standort investiert würden, vorgestellt worden. Am Ende der Sitzung waren sich die Ausschussmitglieder einig, in den jeweiligen Fraktionen über eine eventuellen Einigung zu beraten. Dies ist Grund genug für die NWZ, nach inzwischen mehr als sieben Monaten bei den Fraktionsvorsitzenden einmal nach dem Stand der Dinge nachzuhaken.

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Jörg Schröder (UWG) räumt ein, dass die UWG seinerzeit die Änderung des Bebauungsplanes zwar mitgetragen hat, sieht aber dringenden Handlungsbedarf. „Wir brauchen einen vernünftigen Kompromiss und sollten die Gewerbetreibenden der Gemeinde nicht vor den Kopf stoßen, sondern vernünftig fördern.“

Ulrich van Triel, Gruppensprecher Grüne/Eilers und zugleich Bauausschussvorsitzender, verweist auf den beschlossenen Bebauungsplan und sieht keinen Grund dafür, davon abzurücken. „Wir möchten im Zentrum keine Verdichtung von Autos und Autohandel“, sagt er gegenüber der NWZ.

Johan Scholtalbers (SPD) spricht von regelrechten Verunstaltungen im Jaderberger Zentrum, wünscht sich aber dennoch, dass ein Kompromiss mit Läden und Verkaufsflächen gefunden wird.

Knut Brammer (CDU) betont, dass der Gemeinderat keine Lex-Kayser schaffen dürfe. Doch er vertritt den Standpunkt, dass der Bebauungsplan genug hergebe, um etwas zu schaffen, dass ins Ortsbild und auch in Zukunft Jaderbergs gut passe.


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     www.nwzonline.de/videos 
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Hans-Carl Bokelmann Jade/Ovelgönne / Redaktion Brake
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