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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Hegering: Jäger nehmen Fuchs ins Visier

27.03.2012

NORDENHAM Vorstandswahlen und Ehrungen standen auf der Tagesordnung der Jahreshauptversammlung des Hegerings Nordenham. Während sowohl der erste Vorsitzende Jörg Hullmann als auch sein Stellvertreter Herbert Siedenburg wiedergewählt wurden, gab es eine Änderung bei dem Posten des Schrift- und Kassenwartes. Als Nachfolger für Gerold Ruß wurde nun Hartig Meyer für diese Posten gewählt. Auch der bisherige Obmann für Jagdhundewesen, Rolf Medau, verzichtete auf eine erneute Kandidatur und machte den Weg frei für Rüdiger Gimber.

Hoher Altersdurchschnitt

Hoher Altersdurchschnitt

Jörg Schäfer (Obmann für Jagdhornblasen), Hajo Srodka (Obmann für Öffentlichkeitsarbeit) und Frerk Riesebieter (Obmann für Schießwesen) wurden wiedergewählt. Als stellvertretender Obmann für Schießwesen ist auch weiterhin Stefan Maas tätig. Für die Kassenprüfung ist Günther Klar zuständig.

Der erste Vorsitzende Jörg Hullmann freute sich, im Laufe der Versammlung zwei Mitglieder für ihre langjährige Treue auszeichnen zu können: Rolf Medau, der dem Hegering seit vierzig Jahren angehört, und Willi Böschen, der bereits seit fünfzig Jahren dabei ist.

Hoher Altersdurchschnitt

Sorgen bereitet die Überalterung der Mitglieder des Hegerings. Der aktuelle Altersdurchschnitt liegt bei etwa 60 Jahren. Der Vorstand hofft, dass sich auch wieder Jüngere im Verein engagieren wollen.

Der Streckenbericht ergab, dass sich die Fuchsstrecke um 50 Prozent erhöht hat. Während im Vorjahr nur 23 Füchse erlegt wurden, waren es in der vergangenen Saison 35, wovon jedoch zwei Fallwild waren. Die Revierinhaber wurden angewiesen, die Fuchsbejagung weiterhin intensiv zu betreiben und teilweise auch zu verstärken.

Zurückhalten mussten sich die Hegeringsmitglieder wieder bei den Hasen. Der geringe Bestand erlaubt keine großflächige Bejagung, so dass nur fünf Tiere bei Einzeljagden erlegt wurden. Zurückzuführen ist der starke Rückgang auf die Viruserkrankung EBHS sowie auf die hohe Anzahl an Füchsen im Stadtgebiet. Trotz bereits mehrjähriger Schonung der Hasen kann kein Zuwachs des Bestandes beobachtet werden. Beim Rehwild wurden neun Tiere erlegt und fünf Tiere überfahren. Vier werden als sonstiges Fallwild geführt. Eines von ihnen ertrank beispielsweise in einem Swimmingpool. Der aktuelle Rehwildbestand im Stadtgebiet liegt bei rund dreißig Tieren. Neben einigen Wildkaninchen, Dachsen, Hermelinen und Steinmardern weist der Streckenbericht auch zahlreiche Graugänse, Rabenkrähen, Elstern und Stockenten auf.

Wildunfälle vermeiden

Duftzaun geplant

Duftzaun in Phiesewarden

Um Wildunfälle zu vermeiden, sollen weitere Teilbereiche der B 212 mit blauen Warnreflektoren ausgestattet werden. Im Bereich Phiesewarden sollen Teilbereiche mit einem Duftzaun gesichert werden. An Aktivitäten haben die Mitglieder des Hegerings für dieses Jahr unter anderem das Hegeringsschießen auf der Schießanlage in Burwinkel sowie die hegeringsinterne Herbstsuche für Jagdhunde geplant.

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