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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Mehrgenerationenhaus: Jeden Tag kommen bis zu 120 Menschen

25.11.2011

NORDENHAM An jedem Werktag kommen 90 bis 120 Menschen in das Mehrgenerationenhaus. Es ist eine Begegnungsstätte, auf die Nordenham und sein Umland nicht mehr verzichten können, sagt Henriette Eichner. Und deshalb wünscht sie sich, dass sein Bestand dauerhaft durch ein Gesetz gesichert wird.

Bundesweit Kontakte

Henriette Eichner ist Geschäftsführerin der Kreiscaritas, die Träger des Hauses an der Viktoriastraße 16 ist. Das Mehrgenerationenhaus ist eines der wichtigsten Projekte des Trägers. Und eines, das Eichner mittlerweile bundesweit Kontakte beschert hat. So gehört sie auch dem Experten-Netzwerk an, in dem sie sich für eine dauerhafte Absicherung der Einrichtungen und ihrer Angebote einsetzt.

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Doch bis sie das erreicht hat, muss Henriette Eichner noch viele dicke Bretter bohren. Im Augenblick arbeitet sie daran, die letzten formalen Hürden für die Absicherung bis 2014 (die NWZ  berichtete) zu überwinden. Wichtigster Punkt ist, dass Stadt und Kreis die versprochenen Zahlungen tatsächlich leisten. Das Konzept, das Henriette Eichner und das Team des Mehrgenerationenhauses in Absprache mit den Kooperationspartnern für die zweite Förderperiode vorgelegt haben, ist vom Bundesfamilienministerium angenommen worden.

Das Ministerium hatte in seiner Ausschreibung neue Ideen zu den Themen Alter und Pflege, Bildung und Integration, Haushaltsnahe Dienstleistungen und Freiwilliges Engagement gefordert. Zu jedem Thema hat das Team vier Vorschläge gemacht, die ab Januar verwirklicht werden sollen.

Beim Thema Alter und Pflege soll mit Hilfe von Land und Kreis ein Pflegestützpunkt eingerichtet werden, der umfassende Beratung aus einer Hand bietet. Außerdem will das Haus einmal wöchentlich vor- und nachmittags eine Betreuung für Demenzkranke angebieten, die die Angehörigen entlastet.

Für Alleinerziehende

Zu Integration und Bildung gehört ein Angebot in Zusammenarbeit mit dem Jobcenter, bei dem junge Alleinerziehende ihr Sozialverhalten und die Organisation ihres Haushalts trainieren können, ehe sie eine neue Arbeit aufnehmen. In einem weiteren Kursus sollen Schulklassen in Begegnungen mit Einwanderern und Rentnern Respekt und Toleranz einüben, die sie zu Solidarität befähigen.

In dem Kursus „Gemeinsam kochen und stilvoll essen“ können sich Großeltern und Enkel, Väter und Töchter sowie Mütter und Söhne etwas zubereiten.

Beim Eckpunkt Haushaltsnahe Dienstleistungen soll eine Vermittlung für diese Angebote – etwa Putzfrauen, Gartenhilfen oder Einkaufsdienste – aufgebaut werden. Außerdem sollen der Mittagstisch und das Kinderhotel Hoppetossa feste Angebote bleiben. Der Eckpunkt Freiwilliges Engagement wird etwa durch Fortbildung von Ehrenamtliche abgedeckt.

160 000 Euro kostet die Arbeit im Mehrgenerationenhaus Jahr für Jahr. Das Geld stammt aus vielen Quellen.

30 000 Euro gibt ab 2012 das Bundesfamilienministerium, weitere 30 000 kommen vom Landescaritasverband in Vechta. 15 000 Euro will die Stadt Nordenham geben, 10 000 Euro der Landkreis und 5000 das Land. Weitere 10 000 Euro wirbt Bärbel Stührenberg, die Patin des Hauses, bei der Wirtschaft ein.

Die restlichen 60 000 Euro stammen aus Nutzungsgebühren, dem Mittagstisch und der Stiftung Mehrgenerationenhaus Nordenham.

Henning Bielefeld Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham / Redaktion Nordenham
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