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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Rollende Redaktion: „Jetzt säen und später ernten“

14.05.2010

BRAKE Die Brakerinnen und Braker leben gerne in ihrer Stadt und glauben, dass sie viel Potenzial hat. Dieses müsse aber auch genutzt werden. Ideen gibt es viele – auch in der Bürgerschaft.

Das ist das Ergebnis der Rollenden Redaktion, die die NWZ  auf dem Wochenmarkt aufgebaut hatte. Redaktionsleiter Detlef Glückselig und Frank Jungbluth, Chef vom Dienst der NWZ , kamen mit vielen Brakerinnen und Brakern ins Gespräch.

„Brake blutet aus“, ist die Sorge von Barbara Berger (52). Sie hat allerdings eine Idee, wie man das verhindern könnte – zum Beispiel durch zusätzliche Gastronomie-Betriebe und weitere maritime Attraktionen. „Brake müsste mehr zur Event-Stadt werden“, lautet Barbara Bergers Vorschlag. Dazu müssten sich allerdings die zerstrittenen Fraktionen des Rates an einen Tisch setzen und zur Normalität zurückkehren.

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Mehr Leben in der Innenstadt wünscht sich auch Andreas Saralidis (42). Der Braker findet die Einkaufsmeile in ihrem jetzigen Zustand zu „langweilig“.

Christa Behrens-Bolte (59) würde in der Innenstadt gerne noch mehr Parkplätze vorfinden. Und auch das Angebot an Lebensmitteln sollte ihrer Meinung nach verbessert werden. Mit der geplanten Erweiterung von Mode W in Bardenfleth hat die Brakerin kein Problem. Der Innenstadt werde das nicht schaden.

Hiltraut Lange (68) wohnt in Ovelgönne. Sie hat viele Jahre in der Braker Innenstadt gearbeitet und dort auch eingekauft. Jetzt bedauert sie, dass viele Geschäfte nicht mehr existieren. Hiltraud Lange glaubt, dass ein Kaufhaus mit möglichst breit gefächertem Sortiment dazu beitragen könnte, mehr Leben in die Innenstadt zu bringen.

Der Bau der Fußgängerzone sei ein Fehler gewesen, sagt Magda Bergner (79). Gerade für ältere Menschen sei es wichtig, mit dem Auto direkt vor die Geschäfte fahren zu können. Gerda Hillen (74) und ihr Mann Adolf Hillen (75) sind dagegen der Überzeugung, dass sich die Innenstadt-Kaufleute viel früher gegen „die Konkurrenz auf der grünen Wiese“ hätten wehren müssen. Auch hohe Mieten in der Innenstadt tragen nach Meinung des Ehepaars zu den Problemen bei.

Vor 20 Jahren war Gérard Rünzi (60) regelmäßig Urlaubsgast im schönen Brake, wie er erzählt. Seit fünf Jahren wohnt der Ingenieur nun in der Kreisstadt, und das fällt ihm auf: „Die Innenstadt ist liebenswert, an vielen Stellen wirklich schön, aber es fehlt am guten Angebot.“

Rünzis Rezept für eine attraktive Einkaufsstadt: „Der Tourismus ist ein wichtiger Faktor.“ Und an die Braker Innenstadt-Händler appelliert er: „Ich verstehe die Aufregung um Mode W. nicht. Das Unternehmen macht eben auch sehr auf sich aufmerksam. Von Braker Einzelhändlern sehe ich nicht so oft eine Anzeige.“ In Brake müsse, so Rünzi, angepackt werden. „Jetzt säen, später ernten.“

Gerlinde Herzog (70) bedauert, dass man – anders als in früheren Jahren – längst nicht mehr alles in Brake einkaufen kann. Mehr Arbeit für junge Leute würde für mehr Leben in der Stadt sorgen, glaubt sie.

Die Besucher der Rollenden Redaktion, zu denen auch Fredrich Gelhaar, Gerold Meyer-Dierks und Hannelore Mindrup-Sandvoß gehörten, freuten sich nicht nur über gute Gespräche, sondern auch über Rosen und Präsente, die Ina Falk vom Promotion-Team der NWZ  verteilte.

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