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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Jürgen Sprickerhof hat jetzt das Lenkrad in der Hand

16.04.2016

Butjadingen Das vergangene Jahr sei das schwierigste seit Bestehen des Bürgerbus-Vereins gewesen, sagte Hans-Jürgen Hausburg. Die vielen Turbulenzen sind aber nicht der Grund, aus dem der Vorsitzende jetzt bei der Jahreshautversammlung nicht wieder zur Wahl antrat. Vielmehr möchte sich der pensionierte Nautiker verstärkt seinen weiteren ehrenamtlichen Aufgaben widmen. Zu seinem Nachfolger als Vorsitzender des Vereins Bürgerbus Butjadingen wurde Jürgen Sprickerhof gewählt. „Der Bürgerbus ist eine wichtige soziale Einrichtung“, sagte der Tossenser.

Flach nun Ehrenmitglied

Mitglieder des neu zusammengesetzten Vorstands sind außerdem Sebastian Scharf als erster stellvertretender Vorsitzender sowie Martina Frerich als zweite stellvertretende Vorsitzende. Neuer Fahrbetriebsleiter wurde Erhard Beeken, unterstützt wird er von Stellvertreter Heino Wiggermann. Lediglich Kassenwart Heiko Dietz und Schriftführer Volker Jäger sind von der bisherigen Führungsriege weiterhin dabei. Zum Ehrenmitglied wurde der bisherige Fahrbetriebsleiter Jochen Flach ernannt.

In seinem letzten Jahresbericht als Vorsitzender ließ Hans-Jürgen Hausburg die Ereignisse der vergangenen Monate Revue passieren. Genau vor einem Jahr, im April 2015, musste er verkünden, dass aufgrund nicht ausreichender ehrenamtlicher Fahrer der Sommerfahrplan nicht aufrecht erhalten werden könne. Bürgermeisterin Ina Korter hatte daraufhin die Beteiligten an einen Tisch geholt und die künftige Gestaltung des Personennahverkehrs zur Chefsache erklärt. Für den Sommerfahrplans fand sich dann auch eine Lösung: Die Verkehrsbetriebe Wesermarsch (VBW) sprangen mit ihren großen Bussen ein (NWZ  berichtete).

Angebot ausgeweitet

Letztlich hätten die Problematik mit den fehlenden ehrenamtlichen Fahrer auch eine positive Wirkung gehabt, betonte Hans-Jürgen Hausburg. Er sprach damit das erweitere Angebot an, dass dadurch erreicht wurde, dass auf der Linie 408 die VBW-Busse nun im Rahmen eines zweijährigen Modellprojekts im Zwei-Stunden-Takt fahren. Der Bürgerbus werde dabei entlastet. Gut so, denn gerade in den Ferien habe es stets Probleme gegeben, die vielen Urlaubsgäste mit dem acht Sitzplätze umfassenden Bürgerbus zu befördern.

Leider könnten die Eckwarder nicht von dem neuen Angebot profitieren, bedauerte Jürgen Sprickerhof. Er möchte angesichts dieses Problems noch Gespräche führen. Zudem plant der neue Vorsitzende, den ehrenamtlichen Fahrern ein Fahrsicherheitstraining anzubieten. Auch eine Steigerung der Werbeeinnahmen als wichtige Finanzierungsquelle für den Bürgerbus-Verein hat sich der neue Vorsitzende vorgenommen. Derweil richtete Hans-Jürgen Hausburg einmal mehr einen Appell an die Bürgervereine der Gemeinde, in ihren Reihen nach Fahrern für den Bürgerbus Ausschau zu halten.

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