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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Öffentlicher Nahverkehr: Jusos schlagen vor: Schichtbusse für Werkmitarbeiter

24.02.2012

NORDENHAM Nicht nur Haltestellenbeleuchtung und Sicherheit, sondern auch Finanzierung und Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs standen jetzt auf der Tagesordnung bei einer Versammlung der Jusos Butjadingen/Stadland. Dafür hatten die Vorsitzenden Christian Nowski und Frederik Tappe zahlreiche Vertreter der Verkehrsbetriebe, Gewerkschaften und der kommunalen Politik eingeladen.

Fahrten gestrichen

Andreas Jung von den Verkehrsbetrieben Wesermarsch berichtete über Kürzungen von Fahrten der Linie 401 (Blexen-Atens). Dort waren zum vergangenen Fahrplanwechsel zwei Fahrten (5.07 Uhr und 10.35 Uhr) aufgrund von Fahrgastzählungen und Kürzungen im Budget der Stadtverwaltung gestrichen worden. Durchschnittlich seien zwei Personen zu diesen Zeiten gefahren. Die Fahrt um 5:07 soll jedoch künftig wieder aufgenommen werden, nachdem sich Fahrgäste beschwert hatten. Es wurde angeregt über einen Winter-/Sommerfahrplan nachzudenken, da im Winter ein größerer Bedarf bestehe.

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Stefan Bendrien vom Zweckverband Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen (ZVBN) berichtete darüber, dass die Bürgerbusse zurzeit einen großen Aufschwung erleben. Es sei sehr schade, dass die Öffentlichkeit nicht sieht, mit wie viel Anstrengungen dieses Angebot verbunden ist. Die Fahrer sind ehrenamtlich tätig, die Vereine leisten im Jahr über 4000 Stunden. „Wir haben seit unserer Betriebsaufnahme 2008 über 35000 Menschen transportiert“, berichtete Jochen Flach vom Bürgerbus Butjadingen.

Alle Vertreter der Verkehrsbetriebe waren sich einig: Wir machen alles, wenn es einer bezahlt. Wie so oft scheitern viele Dinge an der Finanzierung. Ein weiteres Problem, so die Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, Karin Logemann, sei der demografische Wandel und die sich damit verändernden Bedürfnisse der Bevölkerung.

Juso-Vorstandssprecher Dennis Tosun erläuterte, dass es wichtig sei, die Arbeitnehmer der Werke anzusprechen und mit Schichtbussen die Straßen und Parkplätze zu entlasten. Auch extra Busse an den Wochenmarkttagen in Nordenham wären denkbar. Finanziert werden könnte dies durch die Kaufleute und die Stadt.

Zum Schluss berichtete Susann Matis (ZVBN) über die Haltestellen. Ein großes Problem seien die mutwilligen Zerstörungen. Oft fehlten die Voraussetzungen, um eine Beleuchtung anzubringen. In der Diskussionsrunde wurde die Frage aufgeworfen, wer für die Reinigung der Haltestellen zuständig ist. Jürgen Hülsebusch vom städtischen Bauhof sagte, dass es seitens der Stadtverwaltung keinen Reinigungsauftrag gebe. Susann Matis machte deutlich, dass dies Aufgabe der Stadt und nicht der Verkehrsbetriebe sei. Eine rasche Aufklärung soll folgen.

Antrag gestellt

Ein Antrag der Jusos Wesermarsch wird derzeit von der Landesregierung geprüft. Dieser befasst sich mit den Schülerfahrkarten für die Schüler der Oberstufe im Landkreis. Derzeit müssen sie ihre Tickets noch selbst bezahlen. Die Jusos sehen darin eine Ungleichbehandlung und fordern eine Änderung.

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