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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Einweihungsfeier: Letzte Anlagen gehen ans Netz

01.11.2017

Kampen /Düke Mit Sturmtief Herwart haben die Anlagen der Windparks Kampen und Düke ihre erste Härteprobe bestanden, berichtet Ralf Bode, Sprecher der Windpark Kampen GmbH und Co. KG, die aus fünf Gesellschaftern besteht. Dabei haben sich einige der Anlagen über das Wochenende bereits in den Sturmmodus geschaltet. „Wenn den Netzen eine Überlastung droht, werden die Anlagen von außen, also vom Netzbetreiber, abgeschaltet“, sagt er weiter.

Die Windparks Düke und Kampen sollen am Freitag, 3. November, offiziell eingeweiht werden. Die Bevölkerung ist von 14 bis 17 Uhr am Windpark Kampen willkommen. Ein Mitarbeiter des Anlagenherstellers Enercon wird in dieser Zeit vor Ort sein und den Besuchern Einblick in Technik einer Winkraftanlage geben.

Zwei Parks – 9 Anlagen

Insgesamt sechs Anlagen sind auf dem Gelände in Kampen entstanden. Bis Montag waren vier der sechs Windräder bereits in Betrieb. „Wir hoffen, dass wir bis zur Eröffnung alle am Netz haben“, gab sich Ralf Bode zuversichtlich. Drei Anlagen stehen im Windpark Düke. Hier sind bereits alle Windmühlen am Netz, freut sich Bernd Oetken, Sprecher der vier Gesellschafter der Windpark Düke GmbH & Co. KG. Knapp 20 Millionen Euro haben die Gesellschafter in Kampen investiert. Für den Windpark Düke liegt die Investitionssumme bei rund 9,5 Millionen Euro.

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Anfang Januar hatte der Bau der Zufahrtsstraßen begonnen. Etwa fünf Kilometer Kabel wurden vom Windpark Kampen zum Umspannwerk in Roddens verlegt. Rund 450 Tonnen Beton und 50 Tonnen Eisen stecken in jedem der Fundamente. Die Anlagen des Typs Enercon E82-E2 sind 149,38 Meter hoch und haben einen Rotordurchmesser von 82 Metern.

Fünf Jahre hatte sich das Projekt hingezogen, ehe im Oktober vergangenen Jahres mit den entsprechenden Beschlüssen des Rates alles unter Dach und Fach war. Es hatte viel Gegenwind von Kritikern gegeben. Eine Bürgerinitiative versuchte die Parks zu verhindern. Der Rat fällte seine Entscheidungen letztlich mit nur einer Gegenstimme und einer Enthaltung.

„Wir haben immer versucht, transparent zu sein. Wir haben von Anfang an unseren Plan auf den Tisch gelegt, und gesagt, das haben wir vor“, betont Ralf Bode. Die Gesellschafter seien immer bereit gewesen, jede Frage zu beantworten. Auch mit den Nachbarn des Windparks – „mit denen, die es wollten“, berichtigt sich Ralf Bode – hatten sich die Betreiber zusammengesetzt, sagt er, und weist darauf hin, dass auch alle Gesellschafter Bürger Butjadingens sind.

Erlaubnis für 20 Jahre

Die Betriebsgenehmigung für die Windparks sei nun für 20 Jahre erteilt, berichtet Ralf Bode. Über die sogenannten Bürgersparbriefe Windpark Düke beziehungsweise Windpark Kampen sollen butjenter Bürger von den Windparks profitieren können. Ab 6. November beginne die Zeichnungsfrist, sagt Peter Beck vom Vorstand der Raiffeisenbank Butjadingen-Abbehausen, die die Sparbriefe ausgibt. Insgesamt sollen sie für Anteile mit einem Gesamtvolumen von einer Million Euro zeichnen können.

Die Sparbriefe sollen einen Wert von mindestens 1000 Euro und maximal 4000 Euro haben und werden zu einem konstanten Satz verzinst. Voraussetzung für den Erwerb eines Sparbriefes sei der Erstwohnsitz in Butjadingen und ein Mindestalter von 18 Jahren.

Merle Ullrich Brake / Redaktion Brake
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