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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Stadtautobahn: Kampf gegen Buckelpiste eine Frage des Geldes

25.10.2014

Nordenham Für eine schwarze Piste in einem Skigebiet reicht es zwar nicht, aber alpine Verhältnisse in einer Light-Version hat die Nordenhamer Stadtautobahn durchaus zu bieten. Die Berg- und Talstrecke, die als vierspurige Hauptverkehrsachse in den Stadtnorden führt, ist seit vielen Jahren ein Problemfall. Nach unzähligen Flickschustereien gibt es jetzt Hoffnung, dass die Martin-Pauls-Straße und die sich daran anschließende Lange Straße richtig auf Vordermann gebracht werden. Noch ist allerdings nicht abschließend entschieden, wann und in welchem Umfang die Sanierung erfolgen soll. Es gibt zwei Planungsvarianten, deren Kostenspanne von 753 000 Euro bis 4,1 Millionen Euro reicht.

Fahrbahn begutachtet

Weil es sich bei der Nord-Südachse um eine Kreisstraße (K 188) handelt, muss der Landkreis Wesermarsch für die Unterhaltungsmaßnahmen aufkommen. Nach Angaben der zuständigen Sachbearbeiterin im Fachdienst Planen und Bauen, Monika Wessels, hat die Kreisverwaltung den Zustand der Straße und der dazu gehörenden Brücken untersuchen lassen. Diese Begutachtung nahm die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr vor. Dabei zeigte sich, dass auf dem rund 4 Kilometer langen Abschnitt wahrscheinlich eine Deckensanierung genügt. Für eine solche Oberflächenbehandlung wären 753 000 Euro fällig.

Es steht aber noch eine Bohrkernuntersuchung aus, die genaue Erkennnisse über den Zustand des Straßenunterbaus liefern soll. Wenn die Tragschichten ebenfalls schadhaft sind, würden die Kosten erheblich steigen. Eine Kompletterneuerung inklusive Austausch des Unterbaus schlägt mit mindestens 4,1 Millionen Euro zu Buche.

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Bei beiden Lösungen ist noch nicht geklärt, wie die Finanzierung ablaufen soll. Im Investitionsprogramm des Landkreises Wesermarsch stehen jährlich 500 000 Euro für größere Straßensanierungen zur Verfügung. Die Vergabe der Mittel richtet sich nach einer Prioritätenliste, in der 34 Maßnahmen aufgeführt sind. Die Kreisstraße 188 ist bislang in diesem Programm nicht berücksichtigt. Sollte sie aufgenommen werden, müsste der Landkreis andere Vorhaben vertagen. Aufgrund des hohen Kostenvolumens wäre selbst die kleine Lösung nicht in einem Jahr umzusetzen.

Die Stadt Nordenham macht sich für eine vorrangige Behandlung der K 188 stark, weil diese Straße eine wichtige Bedeutung für die Verkehrsanbindung der Industriebetriebe habe. Ein Beginn der Arbeiten dürfte aber vor 2016 kaum möglich sein, zumal die Haushaltsplanungen für das nächste Jahr schon in Kürze beginnen.

Mit einem Landeszuschuss aus den Töpfen des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes könnte der Landkreis nur bei einer aufwendigen Komplettsanierung rechnen.

Zusätzlich zur Straßensanierung muss der Landkreis mit Sanierungskosten für zwei Brückenbauwerke an der Stadtautobahn rechnen. Für die Brücke über das Flagbalger Sieltief sind 15 000 Euro erforderlich. Deutlich teurer werden die Arbeiten an der Brücke, die über das Blexer Sieltief führt. Weil die Tragfähigkeit nicht ausreicht, empfehlen die Gutachter einen Neubau für 450 000 Euro. Das Projekt sollte innerhalb der nächsten zehn Jahre verwirklicht werden.

Mittel für Blexen

Womöglich lässt der Landkreis Wesermarsch bereits im nächsten Jahr die marode Fahrbahn der Langen Straße innerhalb des Ortes Blexen sanieren. Bei diesem Abschnitt handelt es sich ebenfalls um eine Kreisstraße (K 182). Die Stadt Nordenham hat dem Landkreis angeboten, im Zuge der 2015 anstehenden Erneuerung der Nebenanlagen die Fahrbahnsanierung gleich mit auszuschreiben. Der Landkreis prüft jetzt die Finanzierungsmöglichkeiten.

Norbert Hartfil Redaktionsleitung Nordenham / Redaktion Nordenham
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