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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Windpark: Kampf                 gegen Windmühlen

29.05.2015

Brake Zwar hat der Bau-, Planungs-, Energie- und Umweltausschuss des Stadtrats Mitte Mai die Bauleitplanung auf den Weg gebracht. Doch die Anwohner in Golzwarderwurp und Schmalenfletherwurp laufen weiterhin Sturm gegen den geplanten Windpark vor ihrer Haustür.

In einem offenen Brief an die Stadt Brake listen die Anlieger eine Reihe von Argumenten auf, die ihrer Meinung nach gegen den Windpark sprechen. Sie appellieren an Rat und Verwaltung, die im Ausschuss gefällte Entscheidung zu überdenken und den Park zu verhindern.

Einzig die WGB-Abgeordnete Dr. Gesa Hansen hatte in der Bauausschusssitzung am 12. Mai gegen den Windpark gestimmt, der in Golzwarderwurp entstehen soll (NWZ  berichtete). Damit war der Bebauungsplan auf den Weg gebracht und eine wichtige Hürde genommen für die IFE Eriksen AG (Ingenieurbüro für Energie) aus Oldenburg, die in Brake sieben Windkraftanlagen mit einer Höhe von jeweils knapp unter 150 Metern errichten möchte.

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Möglich war der Beschluss des Bauausschusses nur, weil der Landkreis ein von der Stadt beantragtes Zielabweichungsverfahren positiv beschieden hatte. Die betreffende Fläche war im Raumordnungsprogramm bislang der Grünlandbewirtschaftung vorbehalten und somit für Windkraftanlegen tabu. Das hat sich durch das vom Landkreis positiv beschiedene Verfahren geändert. Nun dürfen auf der Fläche Windkraftanlagen gebaut werden.

Sehr zum Leidwesen der Anlieger, die eine Beeinträchtigung des Landschaftsbildes und die Gefahr gesundheitlicher Schäden als Gegenargumente ins Feld führen. Brake wie auch der Landkreis hätten ihr Soll in Sachen Windenergie mit den bestehenden Anlagen längst erfüllt. Die Stadt lasse sich alleine von den zu erwartenden Gewerbesteuern dazu „verleiten“, weitere Flächen für Windenergie auszuweisen. Und der Kreis schaffe mit dem positiven beschiedenen Zielabweichungsverfahren einen Präzedenzfall, auf den den sich viele andere Gemeinden berufen werden, so die Sorge der Anlieger.

In ihrem Brief scheiben sie: Es bestehe „keine zwingende Notwendigkeit, die Wesermarsch und Brake mit Windenergieparks förmlich zuzustellen – und das auf Kosten der Landschaft, der Natur und der Gesundheit der betroffenen Menschen“.

Detlef Glückselig Butjadingen / Redaktion Nordenham
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