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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Kaum Chancen für Geschwindigkeitsbegrenzung

24.09.2016

Elsfleth Wenig Chancen für eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 Kilometer pro Stunde für Hafenstraße, Rittersweg, Steinstraße und Schulstraße sieht Hartmut Doyen von der Stadtverwaltung. Gudrun Göhr-Weber hatte einen entsprechenden Antrag gestellt. Außerdem forderte sie, die Hafenstraße als Baustraße für den Edeka-Markt festzulegen.

Bereits im Jahr 2000 sei ein solcher Antrag auf Tempo 30 für mehrere Straßen im Innenstadtbereich gestellt worden. Tatsächlich umgesetzt wurde eine entsprechende Beschilderung aber nur in der Bismarckstraße und Pfarrkämpe. Den Grund erklärt Hartmut Doyen: An der Deichstraße, Bahnhofstraße, Friedrich-August-Straße, Steinstraße und dem Rittersweg sollte zunächst der Ausbau der Straßen abgewartet werden, da für diese Bereiche öffentliche Mittel nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) beantragt wurden und die Festlegung dieser Straßen als verkehrsberuhigte Zone dem Förderungszweck widersprochen hätten.

Zwar sei die Bindungsfrist von 12 Jahren inzwischen abgelaufen, doch dann könnten keine GVFG-Mittel mehr für die Sanierung der Deichstraße, Bahnhofstraße und Friedrich-August-Straße beantragt werden, erklärte Doyen.

Für das Teilstück der Hafenstraße obliegt die Entscheidung dem Landkreis. Bei einem Ortstermin im August habe ein Landkreismitarbeiter jedoch geäußert, dass er keinen Anlass für eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 Stundenkilometer sehe, teilt Doyen weiter mit.

Für die Festlegung der Hafenstraße als Bauzufahrt zum geplanten Edeka-Markt sei ebenfalls kein Bedarf gesehen worden, sagt Doyen. „Schon allein wegen der Lage werden die Baufahrzeuge immer über die Bundesstraße 212 kommen“, sagt Doyen.

Ihm seien zwar Einzelfälle gemeldet worden, räumte er ein, doch er habe daraufhin sofort mit der örtlichen Bauleitung gesprochen. Dort habe man ihm versichert, dass die Fahrzeuge nicht über den Rittersweg geleitet würden. Seitdem sei dies seines Wissens nach auch nicht mehr vorgekommen, sagte Doyen.

Merle Ullrich
Nordenham
Redaktion Nordenham
Tel:
04731 9988 2202

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