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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Inklusion: Kita-Erzieherinnen bereiten sich auf die Zukunft vor

01.02.2014

Berne Chancengleichheit für alle, Förderung nach den individuellen Fähigkeiten innerhalb einer Gruppe, gleiche Rechte für Jungen und Mädchen, arm und reich, Migranten und Deutsche, Einbeziehen von Menschen mit Behinderung: Für die Erzieherinnen und Erzieher in vielen Kindertagesstätten und Krippen der südlichen Wesermarsch gehört dies bereits zu ihrem Alltag. Dennoch beschäftigten sie sich am Mittwochnachmittag in der Kindertagesstätte Berne mit diesen Aspekten. Allerdings unter dem Oberbegriff „Inklusion“.

In den Grundschulen ist per Gesetz angeordnet, alle, die in irgendeiner Form benachteiligt sind, zu fördern. „Wir müssen uns darauf einstellen, dass die Landesregierung dies auch in den Tagesstätten anordnen wird“, sagte Linda Schmitz-Major, Leiterin der Berner Kindertagesstätte. Um dafür gewappnet zu sein, kamen 26 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von vorschulischen Einrichtungen aus Ovelgönne, Brake, Elsfleth, Berne und Lemwerder in Berne zusammen, um sich gemeinsam mit der Referentin, der Diplom-Pädagogin Ilka Albers, Gedanken zu machen, was vorhanden sein muss, um Inklusion erfolgreich umzusetzen.

„Wir brauchen mehr Zeit, kleinere Gruppen, mehr fachliche Fortbildung und Beratung, Supervision und schlichtweg mehr Personal“, fasste Schmitz-Major den Gedankenaustausch zusammen. Alle Forderungen laufen aber auf eins hinauf: Wenn Inklusion erfolgreich praktiziert werden soll, muss das Land auch die notwendigen Gelder zur Verfügung stellen.

„Wir stellen uns auf, damit wir für den Tag, an dem die Inklusion für uns per Vorgabe festgesetzt wird, gewappnet sind. Damit wir dann das einfordern können, was wir benötigen, um die Inklusion auch umzusetzen“, sagt Linda Schmitz-Major. Einen entsprechenden Maßnahmenkatalog wollen die Betroffenen in naher Zukunft zusammenstellen. „Wir brauchen die Unterstützung vom Land, um die Vorgaben, die zu erwarten sind, umsetzen zu können“, erklärt Linda Schmitz-Major, die betont, dass das Thema „Inklusion“ schon jetzt bei den Erzieherinnen und Erziehern zum Alltag gehört – wenngleich es nicht so genannt wird. „In unserer Einrichtung arbeiten wir frei von Vorurteilen, behandeln alle gleich, pflegen einen wertschätzenden Umgang mit den Kindern. Jedes Kind wird so gefördert, wie es angemessen ist“, beschreibt Linda Schmitz-Major den Alltag in der Berner Kita. Und sie ergänzt, dass die Kontakte zu Eltern und der Grundschule ganz eng sind.

Sollte aber „Inklusion“ zur Pflicht und später zur Normalität werden, müssten die Rahmenbedingungen verbessert werden. Dazu gehöre zum Beispiel, dass andere Fachkräfte ortsnah zu finden sind.

Fried-Michael Carl Berne/Lemwerder / Redaktion Elsfleth
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