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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Molkerei: Klares Bekenntnis zum Standort

04.04.2014

Strückhausen Rolf Tönjes bringt in „seinem“ Betrieb nichts mehr so schnell aus der Ruhe. Seit 1988 ist er im Milchwerk in Strückhausen beschäftigt, das damals noch „Botterbloom“ hieß. Seit dieser Zeit hat Tönjes die vielen Veränderungen begleiten müssen, zuletzt die Auslagerung der Eisproduktion und die Einstellung der Produktion von Vollmilchpulver in Dosen. Immer wieder kamen in diesen Phasen auch Befürchtungen auf, dass der Standort eines Tages geschlossen wird.

Tatsächlich gab es noch 2011 vom jetzigen Eigentümer Deutsches Milchkontor (DMK) Pläne, das Werk spätestens 2013 zu schließen. Das ist erfreulicherweise nicht geschehen – und nun sieht es stattdessen sogar so aus, dass der Standort für mehrere Jahre gesichert ist.

DMK hat am Donnerstag bestätigt, das Werk zu einer Fertigungsstätte für Spezialprodukte im Bereich Milchpulver aufzubauen. Dafür seien in den kommenden Jahren Investitionen in Millionenhöhe geplant. „Man möchte den Standort nochmal wiederbeleben“, kommentiert Rolf Tönjes trocken die Nachricht, die den Mitarbeitern per Aushang mitgeteilt wurde. DMK werde in Gebäude und Technik investieren, der Umbau werde aber einige Monate dauern.

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Tönjes ist als Disponent im Materiallager beschäftigt und engagiert sich seit 1992 im Betriebsrat. 2006 wurde er als Nachfolger von Helmut Diers zum Betriebsratsvorsitzenden gewählt. Er hofft natürlich, dass mit der Kapazitätserweiterung auch die Schaffung weiterer Arbeitsplätze einhergeht. Heute sind im letzten Milchwerk der Wesermarsch mit Milchfahrern noch 105 Mitarbeiter beschäftigt, zu den besten Zeiten waren es mehr als 600.

Das klare Bekenntnis von DMK zum Standort Strückhausen freut Rolf Tönjes, der sich stets mit vielen Ideen für den Erhalt des Milchwerks eingesetzt hat – auch wenn er die Früchte seines Engagements jetzt nicht mehr direkt ernten kann. Denn der gerade neu bestimmte Betriebsrat hat ihn nicht wieder zum Vorsitzenden gewählt.

Torsten Wewer Elsfleth / Redaktion Brake
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