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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Bürgerversammlung: Osterfeuer weicht Campingplatz

09.11.2018

Kleinensiel Der Bürgerverein Kleinensiel muss sein Osterfeuer im nächsten Jahr noch nicht verlegen. Und im übernächsten vermutlich auch nicht. Das hat Bürgermeister Klaus Rübesamen am Mittwochabend in einer Bürgerversammlung gesagt, zu der er ins Dorfgemeinschaftshaus eingeladen hatte. Rund drei Dutzend Interessierte waren gekommen.

Aber irgendwann muss das Osterfeuer dem Campingplatz weichen, der auf der Kleinensieler Plate entsteht. Es wird näher an die Bahn heranrücken und muss dafür kleiner werden. „Wir können nur noch eigenes Holz abrennen, aber keines mehr vom Grünschnitt der Gemeinde“, sagte Hanke Schnitger, der Vorsitzende des Bürgervereins.

In diesem Jahr kommt die Vorbereitung des Campingplatzes einen großen Schritt weiter, weil Aushub für das neue Zwischenlager am Kernkraftwerk Unterweser und von der neuen Park-and-Ride-Anlage in Rodenkirchen eingelagert wird. Rund 20 000 Kubikmeter kommen dabei zusammen, die die Gemeinde kostenlos erhalten hat. Das Material ist beprobt worden.

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Weitere 65 000 sind erforderlich; sie sollen aus dem Ausgleichsgebiet für das geplante Offshore-Terminal in Bremerhaven kommen, das 100 Meter nördlich vom Campingplatz entstehen soll, wie Robby Müller vom Bauamt erläuterte. Es ist eine Fortsetzung der bestehenden Flachwasserzone, die als Ausgleich für eine der Weservertiefungen angelegt worden ist. Allerdings gibt es gegen den Bau des Terminals erheblichen Widerstand, die Sache liegt vor Gericht. Sollte das Vorhaben gekippt werden, gibt es auch keinen Aushub.

Mit dem Material wird das Gelände auf 6,50 Meter über Normalnull angehoben, damit es bei Hochwasser einigermaßen geschützt ist. Zudem wird es eingeebnet. damit der Bauhof es zwei Mal im Jahr mähen kann. Denn es soll nicht wieder eine schützenswerte Röhrichtfläche entstehen, für die die Gemeinde einen Ausgleich schaffen muss.

Im nächsten Jahr soll die Baumgruppe auf dem zehn Hektar großen Gelände gerodet werden. Ebenfalls im nächsten Jahr soll der Hundestrand eingerichtet werden, den der Rat genehmigt hat.

Wenn der Campingplatz mit seinen 199 Stellflächen für Dauercamper und Reisemobilisten fertig ist, soll der alte Fähranleger zum Aufslippen von Booten und Kanus genutzt werden. Unklar ist, ob die Gemeinde den Campingplatz an einen Investor verkauft oder an einen Betreiber verpachtet.

Henning Bielefeld Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham / Redaktion Nordenham
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