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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Gesundheit: Klinikbau: Alle Optionen weiterhin offen

03.05.2014

Nordenham Für die Klinikgruppe Helios bleiben hinsichtlich des im Juni 2013 als Rohbau stillgelegten Krankenhausneubaus in Esenshamm nach wie vor alle Optionen – also auch Aufstockung oder Aufgabe als Klinikstandort – offen. Das bestätigte am Freitag auf Nachfrage der NWZ  Helios-Sprecherin Sonja-Maria Klauß.

Nichts Konkretes

Sie verwies darauf, dass Helios Anfang März nach der Übernahme der Wesermarsch-Klinik in Nordenham und des Rohbaus in Esenshamm eine Sondierungsphase von etwa drei Monaten angekündigt hatte. Daher sei vorerst auch weiter zutreffend, was Klinikgeschäftsführerin Sabine Braun in einem Pressegespräch am 3. März gesagt hatte: „Konkret zur Zukunft des Rohbaus in Esenshamm können wir noch nichts sagen.“

Die jetzt erteilte Genehmigung eines Hubschrauber-Sonderlandeplatzes für Esenshamm ist laut Helios-Sprecherin Sonja-Maria Klauß das Ergebnis eines ganz normalen Verwaltungsvorganges und sollte daher weder als Zeichen für einen Weiterbau in Esenshamm noch als ein Zeichen gegen den Weiterbau gewertet werden.

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Im Zuge der Baugenehmigung für Esenshamm sei vom damaligen Klinikeigentümer Rhön auch dieser Landeplatz beantragt worden. Und jetzt liege die Genehmigung vor, mehr nicht. Die Sprecherin ließ mit Verweis auf die Sondierungsphase diese Fragen der NWZ  unbeantwortet: Hält Helios an diesem von Rhön initiierten Vorhaben fest? Wann soll der Sonderlandeplatz gebaut werden?

Wie die NWZ  berichtete, ist der Vorstand der Bürgerinitiative „Die Wesermarsch-Klinik muss in Nordenham bleiben“ auch wegen der Genehmigung des Landeplatzes zuversichtlich, dass Helios die neue Klinik in Esenshamm zu Ende bauen wird. Der Vorstand der Bürgerinitiative interpretiert Aussagen von Geschäftsführerin Sabine Braun und des Regionalgeschäftsführers Dr. Jan Leister von Anfang März sehr positiv. Beide hätten sich, so meint die Initiative, ganz klar und deutlich für den Standort Esenshamm ausgesprochen.

Wegen der noch andauernden Sondierungsphase wollte Helios am Freitag auch nicht Stellung zu diesen Fragen der NWZ  nehmen: Wie stark belastet das Defizit in Höhe von rund fünf Millionen Euro, das der Rhön-Konzern im Jahr 2013 als damaliger Betreiber des Nordenhamer Krankenhauses in Nordenham erwirtschaftet hat, die Bemühungen von Helios, das Nordenhamer Krankenhaus wirtschaftlich zu betreiben? Und: Gibt es schon Konzepte, um weitere Defizite zu vermeiden?

Auch der Rhön-Konzern lehnte eine Stellungnahme zum bisher höchsten Jahresverlust in Nordenham ab. Rhön begründet dies damit, dass die Nordenhamer Klinik nicht mehr im Eigentum von Rhön sei, sondern zu den Krankenhäusern zähle, die an Helios verkauft worden sind.

Der Vorsitzende des Betriebsrates der Wesermarsch-Klinik, Wilfried Scherer sprach auf Anfrage der NWZ  am Freitag von einer Hypothek, die das Nordenhamer Krankenhaus schon seit vielen Jahren trage.

Damit erinnert er an die hohen Defizite, die bereits während der Trägerschaft des Landkreises bis Ende 2008 erwirtschaftet worden waren.

Dass diese Verluste auch unter der Trägerschaft von Rhön nicht reduziert wurden, zeigt laut Wilfried Scherer, dass eine Privatisierung keineswegs ein Allheilmittel für Krankenhäuser ist.

Großer Ärztemangel

Das Rekorddefizit des Jahres 2013 erleichtert seiner Einschätzung nach nicht die Zukunft der Klinik. Die Verluste seien sicherlich auch Folgen der hohen Kosten. Infolge Ärztemangels habe Rhön für Nordenham Leihärzte engagieren müssen, die deutlich mehr verdienten als fest angestellte Klinikärzte. Zu Einnahmeproblemen habe auch die Hängepartie um die Zukunft des Hauses beigetragen.

Horst Lohe Nordenham / Redaktion Nordenham
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