• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Deals
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • Veranstaltungskalender
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
  • Über uns
 
NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Gesundheit: Klinikbetreiber steuern auf Fusion zu

11.06.2014

Hamburg /Nordenham /Brake Angeblich gut informierte Kreise hatten ein Scheitern der Verhandlungen zwischen der katholischen Hospitalgesellschaft Jade-Weser als Träger des Braker Krankenhauses und dem Klinikkonzern Helios als Träger der Wesermarsch-Klinik in Nordenham für wahrscheinlich gehalten.

Die Hospitalgesellschaft halte kompromisslos an Brake als Standort des künftig einzigen Krankenhauses im Landkreis fest, hieß es. Und Helios komme aus den Verträgen mit der Stadt Nordenham und dem Landkreis nicht heraus, wonach der im Rohbau stecken gebliebene Klinikbau in Esenshamm nicht nur zuende gebaut werden muss, sondern dort eine Klinik auch betrieben werden muss.

Großes Dilemma

Aus diesem großen Dilemma sei nur schwer herauszukommen, so dass ein ruinöser Wettbewerb zwischen Brake und der neuen Klinik in Esenshamm drohe, hieß es weiter. Doch zumindest vorerst ist das Scheitern der Fusionsgespräche offenbar abgewendet worden. Mehr noch: Jetzt scheint es ans Eingemachte zu gehen.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Corona-Update-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Helios und Hospitalgesellschaft haben am späten Dienstagnachmittag auf Anfrage der NWZ  allerdings nur dies bestätigt: Sie haben am Dienstag ein weiteres Gespräch geführt und dies war nicht die letzte Verhandlung.

Wörtlich teilten die beiden Klinikgesellschaften mit: „In den intensiven Gesprächen wurde bisher ergebnisoffen diskutiert. Auch im heutigen Gespräch wurde nochmals deutlich, dass zur Sicherung der qualitativ hochwertigen medizinischen Versorgung im Landkreis eine wirtschaftlich optimale Versorgungsstruktur geschaffen werden muss.“

Hier der entscheidende Satz in der Mitteilung von Helios und Hospitalgesellschaft: „Dazu erscheint den Beteiligten – ebenso wie auch vom Sozialministerium Niedersachsen bereits mehrfach deutlich gemacht – weiterhin eine Zusammenführung der bisher zwei Kliniken an einem Standort als optimal.“

Daraus kann geschlossen werden, dass die Zeichen weiter und noch stärker als bisher auf Fusion stehen, wobei nach Informationen der NWZ  auch ein Klinik-Verkauf in Frage kommt, so dass am Ende nur eine der beiden Krankenhausgesellschaften die künftig einzige Klinik betreiben würde.

Zur Zusammenführung beider Häuser teilten Helios und Hospitalgesellschaft am Dienstag auf Anfrage der NWZ  nur so viel mit: „Verschiedene Szenarien und Optionen werden hierzu derzeit durchgerechnet und analysiert.“

Das passt zu nicht bestätigten Informationen der NWZ , wonach unter anderem auch durchgerechnet wird, was ein Abriss des Klinik-Rohbaus in Esenshamm kosten würde. Ein Kostenvoranschlag ist bei einem Unternehmen in Auftrag gegeben worden.

Wären die Fusionsgespräche gescheitert, hätte Helios auf jeden Fall in Esenshamm zu Ende bauen müssen. Jetzt sind alle Optionen wieder offen. Auch Esenshamm als Standort für die künftige einzige Klinik ist im Rennen.

Zeit bis Ende Oktober

Von Helios und Hospitalgesellschaft war am Dienstag freilich nur noch zu erfahren, dass sie sich bis Ende September einigen wollen.

Wörtlich teilten sie dazu mit: „Die Teilnehmer haben einen weitergehenden und vertieften Austausch vereinbart. Sobald die Gesprächsparteien sich auf einen gemeinsamen Vorschlag geeinigt haben, wird es auch eine offizielle Abstimmung mit dem Sozialministerium und dem Landkreis geben. Eine endgültige Einigung soll bis zum Ende des dritten Quartals 2014 erzielt werden.“

Nach Informationen der NWZ  haben an dem Gespräch Dienstag auch der Geschäftsführer des Braker Krankenhauses, Ingo Penner, und Helios-Regionalgeschäftsführer Dr. Jan Leister teilgenommen. Das Gespräch hat in Hamburg stattgefunden.

Horst Lohe Nordenham / Redaktion Nordenham
Rufen Sie mich an:
04731 9988 2206
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.