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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Warten auf den Rest der „Dürrehilfe“

01.04.2019

Köterende Das zu Unrecht in Verruf geratene Image bäuerlicher Betriebe wieder herzustellen, ist auch beim Landvolk Köterende ein Thema. Wichtig sei es, immer wieder das Gespräch zu suchen und aufzuklären, damit auch in den Städten ankommt, wie in der Landwirtschaft tatsächlich gearbeitet wird, sagte der Vorsitzende des Landvolks Köterende, Rainer Mönnich, auf der Jahreshauptversammlung im Dorfgemeinschaftshaus Kaeseberg.

Immer größer werde der Zulauf an Landvölkern, die mit der Initiative „Echt grün“ ein besseres gesellschaftliches Verständnis für moderne und tierfreundliche Landwirtschaft schaffen wollen.

Aber natürlich gab es in den vergangenen Monaten weitaus mehr Themen, die das Landvolk Köterende bewegten. Zu Beginn 2018 habe man gedacht, die Erde werde niemals trocken. Wie soll der erste Schnitt nur gehen? Aber dann lief die Ernte bis zum Einsetzen der Trockenheit bestens. Im Gegensatz zu anderen Regionen sei man einigermaßen davongekommen, sagte Mönnich. Von der von der Regierung veröffentlichten Summe der „Dürrehilfe“, die betroffenen Landwirten zugesagt wurde, kam allerdings bis jetzt nur ein Teil an. 70 Prozent sollte es als Soforthilfe geben. 40 Prozent seien es gewesen. Den Rest gebe es erst bei Buchabschluss, wurde kritisiert.

Hoffnungsvoll blickte der Vorsitzende dem Anschluss ans Internet entgegen, der demnächst kommen soll. Weniger erfreut zeigte er sich dagegen über die neue Gliederung der Vormessstellen. Das Landvolk Köterende gehöre, hinter der Hunte liegend, nun zu Cloppenburg-Wiehengebirge. Die zulässigen 0,2 bis 0,6 Milligramm Nitrat pro Liter bereiten den Berner Landwirten jedoch keine Sorgen.

Und auch der Wolf war ein Thema. Er müsse ins Jagdrecht aufgenommen werden. Den Vorwürfen, etwa mit der Sorge um Kinder Ängste zu schüren, wurde widersprochen. Eine komplette Einzäunung sei nicht durchführbar. Wenig Verständnis gab es für die lange Dauer, bis die Ergebnisse von Proben getöteter Tiere vorliegen. Die Ergebnisse einer zweiten Probe könnten von einem vom Landvolk beauftragten Institut dagegen schon innerhalb von 14 Tagen Gewissheit liefern.

86 Mitglieder zählt das Landvolk Köterende, bei dem nun verstärkt um Zuwachs geworben werden soll. Ein Anreiz könnten vielleicht die Gas- und Stromtarife sein, die sich auch für Nichtlandwirte rechnen könnten, hieß es.

Mit neuen Ideen möchte man das Interesse am Ernteball wieder aufleben lassen. Zum neuen Kassenprüfer gewählt wurde Wilfried Reker.

Nach einem kleinen Imbiss ging die Jahreshauptversammlung mit einem Vortrag über die Landwirtschaft auf der anderen Seite der Erde weiter. Wilke Logemann und zwei Kollegen haben ein halbes Jahr in Australien gearbeitet. Sowohl von den Erfahrungen im Ackerbau als auch vom Milchviehbetrieb berichtete der Moorriemer Junglandwirt mit vielen Bildern.

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