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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Umwelt: Krabbenfischer auf Müllfang

20.09.2014

Fedderwardersiel Ein wichtiger Schritt im Kampf gegen den Meeresmüll an der niedersächsischen Küste wurde an diesem Freitag abgeschlossen: Mit Fedderwardersiel ist nun der letzte von sieben teilnehmenden Kutterhäfen zwischen Ditzum und Cuxhaven an das Projekt „Fishing for litter“ angeschlossen. Nun können auch die sechs in Fedderwardersiel beheimateten Fischer den Müll, der unweigerlich in ihren Netzen landet, mit an Land bringen und ihn kostenlos in einem speziellen Container entsorgen.

Seit Februar 2013 kooperieren die Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer, der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN), das Staatliche Fischereiamt Bremerhaven und der Naturschutzbund (Nabu) mit Fischern vor Ort, um das Problem „Müll im Meer“ zu bekämpfen.

Über das Projekt erhalten die Fischer kostenlose Big-Bags, um den Müll an Bord platzsparend zu verstauen. Die Container sind im Hafen auf kurzem Wege erreichbar. Alle Abfälle werden später sortiert und auf ihre Zusammensetzung und Herkunst hin untersucht. Im Jahr 2013 wurden auf diese Weise allein durch die kleine Küstenfischerei Niedersachsens mehr als dreieinhalb Tonnen Meeresmüll aus der Nordsee geholt.

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„Fishing for litter ist einer von mehreren Bausteinen im Kampf gegen die Vermüllung der Meere. Übergeordnetes Ziel ist und bleibt, dass Abfälle gar nicht erst in den Weltmeeren landen“, macht Ralf Kaiser klar, der als stellvertretender Leiter des Referats für Oberflächen- und Küstengewässer und Meeresschutz im Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz das Projekt betreut.

Ein anderer Baustein ist das Projekt „Strand-Müll-Box“: Auf den sieben bewohnter ostfriesischen Inseln können Strandwanderer aufgefundenen Müll in speziellen Gitterboxen entsorgen. Arndt Meyer-Vosserau, stellvertretender Leiter der Nationalparkverwaltung, kündigte eine Ausdehnung dieses Projekts auf das Festland an.

Ein Lob für die engagierten Fischer gab es von Ute Schlautmann, Leiterin der NLWKN-Betriebsstätte Brake/Oldenburg, und von Nabu-Meeresexperte Nils Möllmann aus Berlin. Jährlich gelangten zwar rund 20 000 Tonnen Müll in die Nordsee, so dass der „Müllfang“ der Fischer fast nicht sehr bedeutend sei. Ihr Einsatz trage aber dazu bei, dass das Problem der Vermüllung der Meere der Öffentlichkeit bewusster wird.

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