• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Ernährung: Kürbis längst mehr als      ein Aufstrich

05.11.2014

Nordenham Gerade in der Zeit vor Halloween rückt der Kürbis ins Bewusstsein der Menschen. Aber bereits davor und auch danach hat das ursprünglich in Amerika beheimatete Gewächs Konjunktur. Je nach Unterart – es gibt zahlreiche – kann das Gemüse von August bis Dezember geerntet werden.

„Manche Kürbisse werden nur noch zur Zierde gezüchtet“, sagt Christoph Karneck, der auf dem Nordenhamer Markt außer Pflanzen auch verschiedene Sorten solcher Kürbisse verkauft. Gerade in den vergangenen Wochen hätten sie Konjunktur gehabt. Die Nachfrage falle aber wieder nach Halloween. Bei diesem Brauch, der von irischen Einwanderern in den USA verbreitet wurde und der auch in Europa immer beliebter wird, wird oft eine Fratze in einen ausgehöhlten Kürbis geschnitzt. Eine Kerze beleuchtet diesen sonderbaren Kopf von innen.

Immer mehr Rezepte

Kürbisse, die sich essen lassen, finden sich hingegen ein paar Stände weiter bei Heike Schwabe. Seit 25 Jahren verkauft sie Obst und Gemüse. Die Nachfrage nach Kürbissen sei gestiegen, hat sie festgestellt. Es gebe immer mehr Rezepte dafür, was sich aus dem Gemüse zubereiten lässt. Zum anderen seien auch immer mehr verschiedene Sorten in Deutschland bekannt, darunter etwa der Hokkaido. Am bekanntesten seien der Gelbe beziehungsweise der Rote Zentner. Ansonsten gebe es noch den Muskatnusskürbis und den Butternusskürbis. Heike Schwabes Lieblingsrezept ist eine Muskatnusskürbis-Suppe mit Crème fraîche und Riesling. Dafür, dass sich die Vielzahl der Rezepte mit dem Gemüse vergrößert hat, sieht auch Sylke Wulff vom Vorstand der Landfrauen in der Wesermarsch Anzeichen. „Ich denke, dass mehr Kürbisse angebaut werden als früher“, sagt sie.

Nicht nur Brotaufstrich

Das liege aber nicht nur an dem Halloween-Phänomen, glaubt sie, sondern auch den zahlreichen Verwendungsmöglichkeiten des Kürbisses – etwa im Brotteig. Früher, sagt Sylke Wulff, habe man Kürbisse vor allem eingeweckt und dann etwa als Brotaufstrich zu sich genommen. Doch mittlerweile habe man erkannt, dass sich das Gewächs für mehr eigne als den süß-sauren Brotbelag. Ihr Lieblingsrezept ist asiatisch inspiriert: Eine Kürbis-Kokos-Suppe mit Chili.Rezept für eine Muskatnusskürbis-Suppe: Einen Muskatnusskürbis schälen, würfeln und in Fett anbraten. Mit einem Fond oder einer Gemüsebrühe ablöschen. Das Ganze garen lassen und anschließend die Kürbiswürfel pürieren. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Die Suppe mit Crème fraîche und Riesling verfeinern.

Maximilian Müller Volontär / NWZ-Redaktion
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2003
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.