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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Kunden brauchen viel Geduld

24.01.2015

Nordenham Taxikunden in der Wesermarsch müssen sich auf lange Wartezeiten einstellen: „Bedingt durch die Ablehnung des beantragten neuen Taxitarifes durch den Landkreis und aufgrund der gesetzlichen Verpflichtung, seit dem 1. Januar den Mindestlohn zu zahlen, können wir den gewohnten Service nicht aufrechterhalten“, sagt Paul Kase, Inhaber von Taxi Kase aus Nordenham, stellvertretend für die Taxi- und Mietwagenunternehmen aus der Wesermarsch.

Zwar wollen die Unternehmen ihrer Betriebspflicht nachkommen und vor allem Krankentransporte weiterhin in gewohnter Form gewährleisten. „Für alle anderen Fahrten werden die Unternehmen den Einsatz ihrer Fahrzeuge und Mitarbeiter aber auf ein absolutes Minimum reduzieren, was zu erheblichen Wartezeiten für die Fahrgäste führen wird“, sagt Paul Kase. Diesen Entschluss haben die Unternehmer jetzt gemeinsam in einer Versammlung in Rodenkirchen getroffen.

Er geht davon aus, dass jedes Unternehmen bald nur noch ein Fahrzeug einsetzen kann. „Wir wollen ein Zeichen setzen und zeigen, dass wir den Fahrbetrieb unter diesen Umständen nicht aufrecht erhalten können.“ Und wie lange soll dieser Zustand anhalten? „Gerne würden die Unternehmen den gewohnten Service wieder anbieten. Aber ohne eine schnellstmögliche Tariferhöhung ist das nicht möglich“, beteuert Paul Kase.

Also müssen sich die Fahrgäste noch einige Wochen gedulden. Denn der Kreistag werde erst in seiner nächsten Sitzung am 16. März über eine neue Gebührenordnung entscheiden, teilt Andreas Hoppe, Verkehrssachbearbeiter beim Landkreis Wesermarsch, mit. Den ersten Antrag der Bezirksgruppe Oldenburg des Gesamtverbandes Verkehrsgewerbe Niedersachsen hatten die Mitglieder des Kreistages im November abgelehnt, weil die Preise zu hoch angesetzt waren. Allen voran die Gemeinde Butjadingen hatte sich gegen diese Tarife zur Wehr gesetzt (die NWZ  berichtete). Die danach vorgenommene Änderung des Antrages konnte in der jüngsten Sitzung im Dezember nicht besprochen werden, weil der neue Antrag des Gesamtverbandes erst drei Tage vor der Sitzung eingegangen sei.

Paul Kase hofft, dass es vor der Kreistagssitzung im März schon zu einer Lösung kommt. „Die Lage ist wirtschaftlich schlimm, sie könnte manche Unternehmen bis dahin in den Ruin führen.“

Lars Herrmann Nordenham / Redaktion Nordenham
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