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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

STADTGESCHICHTE: Kupferspitzen zieren das Dach

07.02.2006

NORDENHAM Der Krankenhaus-Mitbegründer Dr. Ludwig Buba hatte das Haus 1904 errichten lassen. Viele Jahre befanden sich dort eine Apotheke und eine Arztpraxis.

Von Norbert Hartfil NORDENHAM - Burkhard Richter hatte auf historische Hinterlassenschaften gehofft, als er die über 100 Jahre alten Kugeln der Turmspitzen öffnete. Aber in den verrotteten, etwa 1,25 Meter hohen Zinkblechkörpern befanden sich keinerlei Erinnerungsstücke. Eine ähnliche Enttäuschung soll nachfolgenden Generationen erspart bleiben. In eine der neuen Kupfer-Spitzen, die auf das generalüberholte Dach des Gründerzeitgebäudes gesetzt wurden, wollen Dachdeckermeister Burkhard Richter und GNSG-Prokurist Klaus-Dieter Frenzel aktuelle Nordenhamer Tageszeitungen und einige Münzen stecken. Die jetzt abgeschlossene Dacherneuerung war Bestandteil einer umfassenden Sanierung des denkmalgeschützten Hauses an der Bahnhofstraße 34.

Die Gemeinnützige Nordenhamer Siedlungsgesellschaft (GNSG) hatte das Sanierungsprojekt, zu dem auch ein Umbau der Innenräume gehörte, geplant und begleitet. Bei der Erneuerung des Daches orientierten sich die GNSG und der Dachdeckerbetrieb Kramer, dessen Inhaber Burkhard Richter ist, am historischen Vorbild. Dazu gehörte die Auswahl roter Tonziegel.

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Natürlich hat die Investition nicht nur ästhetische, sondern auch ernergiewirtschaftliche Aspekte. Der Inhaber des Gebäudes ließ eine Wärmeisolierung einbauen, was sich angesichts der rapide steigenden Heizkosten schnell rechnen dürfte.

Das imposante Gebäude an der Ecke Bahnhofstraße/Poststraße hatte der Arzt und spätere Mitbegründer des Nordenhamer Krankenhauses, Dr. August Georg Friedrich Ludwig Buba, 1904 errichten lassen. Für damalige Verhältnisse war das herrschaftliche Haus modern und komfortabel ausgestattet. So verfügte es bereits über eine Kohlenheizung für alle Räume.

1952 erfolgte ein Umbau, bei dem im Erdgeschoss die Apotheke Seybold eingerichtet wurde. Zu dem Zeitpunkt war Dr. Jacobs der Eigentümer der Immobilie. Die Apotheke wurde 1954 erweitert. 1962 richtete Dr. Jacobs im Obergeschoss eine Arztpraxis ein, die zuletzt Dr. Kirschke betrieben hat.

1994 kaufte der jetzige, in Butjadingen lebende Eigentümer das Gebäude. Nach der Aufgabe der „Apotheke am Markt“ zog 2002 die Sozialstation Nordenham/Butjadingen/Stadland in das Erdgeschoss ein. Als 2003 in den oberen Stockwerken die Praxis- und Wohnräume frei wurden, liefen Überlegungen für eine neue Nutzung mit einer Seniorenwohngruppe an. Dieses Vorhaben zerschlug sich allerdings. Stattdessen wurde das Haus im vergangenen Jahr derart umgebaut, dass eine 240 m² große Wohnung über zwei Etagen und ein 70 m² umfassender Bürotrakt entstanden. Während sich für die Wohnung bereits ein Mieter gefunden hat, sind die Büroräume noch nicht vergeben.

Zum Abschluss der Komplettsanierung soll die Außenwand des Gebäudes im nächsten Jahr eine Wärmedämmung und einen neuen Anstrich bekommen.

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