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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

„Landkreis rückt Verwaltung in schlechtes Licht“

26.03.2009

BERNE /BRAKE Angespannt. So könnte man das aktuelle Verhältnis zwischen dem Landkreis Wesermarsch und der Gemeinde Berne, namentlich Bürgermeister Bernd Bremermann (SPD), bezeichnen.

Deutlich wird dies z.B. an einer Reaktion Bremermanns auf die Berichterstattung über das 2008 ohne Baugenehmigung errichtete DFB-Spielfeld bei der Comenius-Schule (NWZ vom 11. März): „Es scheint dem Landkreis ja richtig Spaß zu bereiten, die Berner Gemeindeverwaltung auf vermeintliche Versäumnisse hinzuweisen und sie immer wieder ins schlechte Licht zu rücken“, schreibt der Bürgermeister in einer der NWZ vorliegenden Pressemitteilung. Und stellt klar: „Der Bauantrag für das Minispielfeld liegt dem Landkreis seit dem 7. April 2008 vor (...).“ Auch sei das Minispielfeld nach dem in Kraft getretenen Bebauungsplan Nr. 32 genehmigungsfähig.

Weil das Spielfeld in unmittelbarer Nähe zum Baugebiet „Schwarzer Weg“ musste die Gemeinde ein Schallgutachten in Auftrag geben. Dieses sage aus, „dass Auswirkungen des Minispielfeldes nur auf den nicht erschlossenen und somit nicht bebaubaren Bereich des Bebauungsplanes Nr. 40 (Wohnbaugebiet Schwarzer Weg) zu erwarten sind (...). Eine Änderung dieses Bebauungsplanes wird im Zusammenhang mit den Planungen für den Neubau der Halle diskutiert“, schreibt Bremermann.

Ganz und gar nicht einverstanden ist Bremermann mit der „Behauptung des Landkreises, man sei auf das Versäumnis (die fehlende Baugenehmigung, Anm. d. Red.) im Zusammenhang mit der Sporthallenplanung gestoßen“. Die sei falsch, so Bremermann.

Stephan Maaß (Fachdienst Bauen beim Landkreis) räumte am Mittwoch ein, dass der Bauantrag „selbstverständlich schon länger im Kreishaus bekannt ist“. Dies ändere aber nichts an der Tatsache, dass es für das Minispielfeld bis zum heutigen Tage keine Baugenehmigung gebe. Maaß: „Da wurde ein Schwarzbau errichtet.“

Im übrigen habe die Kreis-Bauverwaltung die Gemeinde schon kurze Zeit nach Eingang des Bauantrags darauf hingewiesen, dass der B-Plan 40 geändert werden müsse. „Deshalb haben wir damals die Bearbeitung des Bauantrages in Absprache mit der Gemeinde zurückgestellt“, so Maaß. Die zuständigen Gremien, darunter auch der Gemeinderat, hätten sich mit dem Thema befassen müssen. Maaß: „Das ist meines Wissens nicht geschehen.“

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