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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Langer Kampf für Glücksgefühl

08.08.2009

BRAKE /HUDE Gesa Ohlrogge ist stolz. Die Betriebsleiterin des Braker Friseursalons Werner Ohlrogge freut sich für ihre ehemalige Auszubildende Karina Kurdum, die etwas ganz Besonderes geschafft hat. Die 20-jährige Huderin hat ihre Ausbildung mit Auszeichnung bestanden – und das ist bei den Friseurazubis in der Wesermarsch seit ganzen zehn Jahren nicht mehr vorgekommen.

„Dass ich bestanden habe, habe ich auf jeden Fall gedacht. Aber dass es so gut wird, war sehr überraschend“, erzählt Karina Kurdum freudestrahlend. Zum Strahlen hat sie auch allen Grund, wurde ihre praktische Prüfung doch mit der Note eins bewertet und die theoretische mit der Note zwei.

Für dieses Glücksgefühl musste die junge Frau jedoch oft kämpfen. In ihrem ersten Ausbildungsbetrieb in Oldenburg lief es nicht so gut. Dort fühlte sich Karina Kurdum sehr unwohl. „Karina wollte ihre Lehre dann bei uns fortsetzen“, berichtet Gesa Ohlrogge. Das sei jedoch nicht so einfach gewesen, denn sie habe bereits einen Lehrling im gleichen Ausbildungsjahr gehabt.

„Ich habe ihr auch gesagt, dass ich nicht so schnell alles vermitteln kann, was andere vorher versäumt haben“, so die Betriebsleiterin.

Gemeinsam einigte man sich darauf, dass Karina Kurdum das komplette zweite Lehrjahr wiederholen und somit insgesamt eine vierjährige Ausbildung absolvieren soll. Diese Entscheidung haben beide nie bereut. Karina sei immer interessiert gewesen, und bereit, alles zu machen, so ihre Chefin Gesa Ohlrogge.

Die Auszubildene hatte ein konkretes Ziel vor Augen: „Ich bin ziemlich streng mit mir selbst und versuche immer, noch einen drauf zu setzen,“ sagt sie. Das ist ihr u.a. mit ihren Frisur-Kreationen zur Abschlussprüfung gelungen. Eine davon – die an einem sogenannten Medium gestaltet wurde – steht jetzt im Schaufenster des Braker Salons. „Die Leute bleiben oft stehen und gucken“, erzählt Gesa Ohlrogge.

Ihrem Salon bleibt Karina Kurdum vorerst treu, denn sie wurde als Friseurin übernommen. „Meine Kollegen habe ich schon vorgewarnt, dass ich sie noch sehr viel mit Fragen löchern werde“, meint die Huderin, die jeden Tag mit dem Zug nach Brake kommt, schmunzelnd. „Man lernt ja nie aus.“

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