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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Erhebliche Verzögerungen beim Ausbau der Langwarder Ortsdurchfahrt

16.10.2019

Langwarden Bei der jüngsten Sitzung des Gemeinderates hatte es der Langwarder Ratsherr Ralf Töllner schon befürchtet: Der Ausbau der Ortsdurchfahrt Langwarden werde sich länger als geplant hinziehen, möglicherweise sogar zu einer solchen unendlichen Geschichte entwickeln wie zuletzt die Erneuerung der Ortsdurchfahrt Schweewarden, hatte er prognostiziert. Inzwischen haben sich Ralf Töllners Befürchtungen bewahrheitet. Eine unendlich Geschichte ist wohl nicht zu erwarten. Der Zeitplan ist jedoch längst Makulatur.

Mitte September hatten die Bauarbeiten, für die die Langwarder Ortsdurchfahrt voll gesperrt ist, begonnen. Nach dem ursprünglichen Plan der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (Oldenburg) hätte am 17. Oktober – diesen Donnerstag also – alles erledigt und die Straße wieder frei sein sollen.

Tatsächlich präsentiert sich die Ortsdurchfahrt einen Tag vor der vermeintlichen Ziellinie noch immer als eine Großbaustelle. Der aktuelle Zeitplan sieht nun vor, dass die Arbeiten am 22. November abgeschlossen werden. Bis dahin, so Mario Böschen, Leiter der Straßenmeisterei Nordenham, sei auch weiterhin eine Vollsperrung nötig.

Dem Geschäftsbereich Oldenburg der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr stehen in diesem Jahr zusätzliche Mittel aus einem Sonderprogramm zur Verfügung, mit denen er Ortsdurchfahrten im Zuge von Landesstraßen sanieren kann. Aus diesem Topf war bereits die Erneuerung der Burhaver Ortsdurchfahrt finanziert worden. Nun ist Langwarden dran. Auf einer Länge von 500 Metern werden die Fahrbahn sowie auch der Gehweg, deren Erneuerung aber die Gemeinde zahlen muss, saniert.

Dass sich die Arbeiten so verzögert haben und sich nun noch bis fast Ende November hinziehen werden, hat laut Peter Bich von der Landesbehörde drei Gründe: Der eine Grund ist das Wetter, das bislang nicht so mitgespielt habe, wie es sich die Baufirmen erhofft hatten. Grund Nummer zwei sind unerwartete Probleme mit den Versorgungsleitungen. Die EWE hat angekündigt, sich dazu noch detailliert äußern zu wollen.

Der dritte Grund ist, dass die Landesbehörde einen wesentlich größeren Abschnitt der Landesstraße 895 sanieren lässt als ursprünglich geplant – nämlich neben der 500 Meter langen Ortsdurchfahrt auch noch ein rund 1000 Meter langes Anschlussstück in Richtung Mürrwarden.

Nach dem nun gestrickten Plan sollen die Asphaltarbeiten auf der Ortsdurchfahrt Ende der 46 Kalenderwoche, also am 15. November, abgeschlossen werden. Zumindest für die Anwohner dürften ab dem Datum wieder normale Verhältnisse einkehren. Alle anderen Autofahrer müssen dann aber noch eine Woche lang die ausgeschilderten Umleitungen nehmen. Denn nach der Fertigstellung der Ortsdurchfahrt soll auf dem ein Kilometer langen Anschlussstück eine neue Asphaltdecke auftragen werden – wiederum unter Vollsperrung, wie Mario Böschen von der Straßenmeisterei sagt.

Die Umleitung in beiden Fahrtrichtungen erfolgt über Ruhwarden und Tossens (L 859) beziehungsweise über Stollhamm und über Burhave (L 860 ).

Detlef Glückselig Butjadingen / Redaktion Nordenham
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