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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Laptop gehört zur Ausrüstung

03.08.2005

BRAKE BRAKE - Steffen Gebken aus Oldenbrok und Lars Bollmann aus Driftsethe sind zwei Glückspilze. Am Montag begannen sie auf dem Stützpunkt Klippkanne des Wasser- und Schifffahrtsamtes Bremerhaven mit der Ausbildung zum Wasserbauer. Steffens Lehrstellensuche hört sich fast wie ein Märchen an: Berufsfindungsmesse besucht, am WSA-Stand kundig gemacht, eine Bewerbung geschrieben und Ausbildungsplatz bekommen. Bei Lars war es ähnlich, er empfahl sich zusätzlich noch durch ein Praktikum beim WSA.

Der 16-jährige Gebken und der 17-jährige Bollmann gehören zu den insgesamt acht Jugendlichen, die in diesem Jahr beim WSA eine Ausbildung beginnen. Insgesamt bildet das Amt 23 Jugendliche zu Industriemechanikern, IT-Elektronikern, Schiffsmechanikern und Energietechnikern aus und erstmals auch wieder zwei Wasserbauer. „Wir brauchen immer qualifizierte Nachwuchskräfte“, sagt Alfred Bätza, Leiter der WSA-Außenstelle Blexen und des Stützpunktes Klippkanne. Er selbst begann auf den Tag genau vor 30 Jahren in Klippkanne seine Lehre.

An ihrem ersten Arbeitstag, der ausnahmsweise eine Stunde später um 7.30 Uhr begann, wurden Steffen Gebken und Lars Bollmann von ihrem Ausbilder Ralf Schumacher zunächst einmal eingekleidet mit Ölzeug, Sicherheitsschuhen, Schutzbrille, Gummistiefeln, Helm, Blaumann und Laptop. Drei Monate bleiben die Jugendlichen zunächst auf dem Stützpunkt, der Blockunterricht und berufsbegleitende Lehrgänge finden im Berufsbildungszentrum der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung in Koblenz statt.

Das Berufsbild des Wasserbauers habe sich sehr gewandelt, erklärt Ausbilder Schumacher; es orientiere sich mehr auf Tätigkeiten in der Bauaufsicht. Die Ausbildungsverordnung wurde entsprechend umgekrempelt. Viel Wert wird während der Ausbildung auf Projektarbeit gelegt, selbstständig und im Team. Zu den Ausbildungsinhalten gehören außerdem der Natur- und Umweltschutz, Vermessungstechnik, Instandhaltungs- und Ufersicherungsarbeiten. Während ihrer dreijährigen Ausbildung erwerben Steffen und Lars zudem den Sportbootführerschein.

Bei aller körperlicher Anstrengung ist der Beruf des Wasserbauers grundsätzlich auch für Frauen offen. „Es entscheiden die Zeugnisnoten“, sagt Alfred Bätza. Und da haben Steffen und Lars das Rennen gemacht.

Lore Timme-Hänsel Redakteurin / Kulturredaktion
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